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15. Juni 2012

Paul Heizmann ist 9000. Blutspender

In Oberried findet seit 1967 Blutspendetermine des Deutschen Roten Kreuzes statt.

  1. In Oberried wurde mit Paul Heizmann (Mitte) der 9000. Blutspender geehrt. Über ein Geschenk durften sich auch Tanja Winterhalter (8999) und Lukas Flamm (9001) freuen. Foto: Privat

OBERRIED. Bei der Blutspendeaktion in der Goldberghalle konnte die DRK-Gruppe Oberried den 9000. Blutspender begrüßen und ehren. Die 8999.Spenderin Tanja Winterhalter und der 9001. Spender Lukas Flamm erhielten Weinpräsente. Der 9000. Spender Paul Heizmann wurde mit einem großen Geschenkkorb geehrt.

Seit 1967 finden in Oberried Blutspendeaktionen statt. Zum 61. Termin des Blutspendedienstes des Deutschen Roten Kreuzes erschienen 113 Personen, die genau befragt und vom Arzt untersucht wurden. Sechs Spendewillige wurden aus gesundheitlichen Grünen nicht zugelassen.

Jeder Mensch ab 18 Jahren darf bis zu seinem 70. Lebensjahr Blut spenden. Eine Blutspende wird dann in ihre Bestandteile zerlegt und kann damit mehreren Patienten helfen. Frischblut wird nur noch sehr selten verwendet. Wichtig ist, dass für jede Blutgruppe (A, B, 0 und AB)ausreichend Blutreserven vorhanden sind, vor allem in den Ferienzeiten. In der Regel sind 6 Blutspenden pro Jahr möglich. Die häufigste Blutgruppe ist die A Rhesus positiv mit 37 Prozent und die seltenste AB Rhesus negativ mit einem Prozent. 80 Prozent des gesamten Blutbedarfs benötigen die Krankenhäuser.

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In der Therapie zahlreicher Krankheiten spielt das Spenderblut eine große Rolle. Die größte Menge Blut bekommen mit 27 Prozent Krebspatienten, es wird etwa rund um die Chemotherapie benötigt. Die zweit- und drittgrößte Empfängergruppe sind laut DRK Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (23 Prozent) und mit Magen-Darm-Erkrankungen (12 Prozent). Auch Schwangerschaft und Geburt sind immer wieder Grund für Bluttransfusionen. Sechs Prozent des Spenderblutes gehen an Menschen, die Unfälle, Verletzungen und Vergiftungen erleiden.

Selbst die fortschrittliche Medizin hat es noch nicht geschafft, einen gleichwertigen Ersatzstoff für das Blut des Menschen zu erfinden. Deshalb gehört das Blutspenden nach wie vor zu den lebensrettenden Faktoren.

Autor: Barbara Odrich-Rees


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