Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

30. November 2011

Mollige Wärme auf Knopfdruck

Für die ganz Verfrorenen: Heizung in Jacken, Handschuhen und Schuhen.

  1. Kalte Finger müssen nicht sein: Handschuhe der Firma Columbia Foto: bz

Wattierte Jacken, Softshelll, Hardshell, Daunen – es gibt viele Möglichkeiten, den Körper warmzuhalten. Die Firma Columbia hat sich derer angenommen, die trotz modernster Materialien und Lagenprinzip im Freien frieren. "Omni Heat Electric", akkubetriebene Heizelemente in Jacken, Schuhen und Handschuhen, sollen dafür sorgen, dass es auch bei Minustemperaturen kuschelig warm bleibt.

Wärme auf Knopfdruck – wie funktioniert das? Beispiel Handschuh. Zunächst wird der Akku geladen. Anschließend wird er in ein Fach auf dem Handrücken eingesetzt. Mit Hilfe eines Knopfes am Handschuh kann die Temperatur in drei Schritten geregelt werden. Maximal 55 Grad erzeugen die Heizdecken, die Laufzeit des Akkus ist abhängig von der gewählten Wärmestufe. Praktisch: Ist der Akku am Abend leer, muss er nicht entnommen werden, sondern kann direkt aufgeladen werden.

Der Praxistest zeigt: Die Wärme schleicht sich an. Gemütlich breitet sie sich aus und erreicht dabei – so soll es ja sein – auch die Fingerspitzen. Der Handschuh ist lang geschnitten, das bietet Vorteile bei Neuschnee, weil die Jacke drunter verschwinden kann; er ist aber auch ein wenig steif. Das aber ist Geschmackssache und Wintersportler, die ständig unter kalten Fingerspitzen leiden, können damit sicher leben. Ob sie mit dem Preis leben können – 399 Euro – ist eine andere Frage.

Werbung


Autor: stz