Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

19. November 2011

Wuchtiger Sparer

Neue Generation der M-Klasse von Mercedes tritt an.

Allradantrieb, mehr als zwei Tonnen Gewicht und eine hohe Karosserie, die sich energisch in den Wind stemmt – keine Zutaten für ein Spritsparmodell. Trotzdem wartet die neue Generation der Mercedes-M-Klasse mit Verbrauchswerten auf Limousinen-Niveau auf.

Den Minus-Rekord beim Durst setzt der erstmals im großen Offroader angebotene Vierzylinderdiesel. Bei einer Motorleistung von 204 PS und einem Leergewicht von 2150 Kilogramm begnügt er sich mit einem Normverbrauch von sechs Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern – ein WSert, der sich auch bei ersten Testfahrten fast (6,2 l(100 km) erreichen ließ.

Auch die anderen Motoren zeigen sich sparsam. Um bis zu 28 Prozent soll ihr Verbrauch gegenüber den Triebwerken des Vorgängers gesunken sein.

Doch Sparen ist nicht alles, auch beim Fahrverhalten wurde nachgelegt. So gibt es eine aktive Wankbewegungsunterbindung, die die Neigung der Karosserie zum Kurvenaußenrand nahezu vollständig verhindert. Allerdings kostet das ACS 3689 Euro Aufpreis. Gegen Aufpreis wird auch eine Luftfederung angeboten, darüber hinaus ein On-/Offroad-Paket, das die M-Klasse zum vollwertigen Geländefahrzeug macht.

Werbung


Äußerlich setzt die neue Generation auf die von den Vorgängern bekannten, wuchtigen Proportionen. Allerdings sind die Formen flüssiger geworden, die Frontpartie männlich-kantiger, die Seitenlinie stämmig und selbstbewusster. Auch der Innenraum wurde aufpoliert.

Ein Sonderangebot war die M-Klasse noch nie. Auch in der neuen Generation gilt: Wer sparsam fahren will, muss erst einmal investieren. Mindestens 54 987 Euro werden für das Einstiegsmodell ML 250 fällig.

Autor: ftu/SP-X