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16. Juli 2012

Ärzte warnen vor Eisenmangel

Bei einseitiger Ernährung.

FRANKFURT/MAIN (dapd). Einseitige Ernährung kann insbesondere bei Jugendlichen leicht zu einem Eisenmangel führen. Experten warnen vor den Folgen: "Blässe, Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, brüchige Fingernägel und Haare, eingerissene Mundwinkel und spröde Lippen" seien häufige Anzeichen, sagt Hans-Jürgen Nentwich vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Eisenmangel mache anfälliger für Infekte und könne die Gedächtnisleistung verschlechtern. Vor allem in Wachstumsphasen wie im Teenageralter besteht laut BVKJ erhöhter Eisenbedarf. Studien zufolge seien etwa 16 Prozent aller Jugendlichen schlecht mit Eisen versorgt. Ob Eisenmangel vorliege, könne der Kinder- und Jugendarzt mit einer Blutuntersuchung erkennen. Reich an Eisen sind etwa Fleisch, grünes Blattgemüse, Rote Beete, Kresse, Fisch, Eier, Vollkorngetreideprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse.

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Autor: wo