Naturalie

Süß-saurer Snack: die Litschi

cfr

Von cfr

Mi, 17. Januar 2018 um 00:00 Uhr

Gesundheit & Ernährung

Eingelegt in dicken Zuckersirup hat die Litschi in der Dose Berühmtheit erlangt. Dabei ist dieser süße Glibber nichts im Vergleich zur unkonservierten Variante:

Eine frische Litschi schmeckt saftig-süß-sauer, ein bisschen nach Rose und einem winzigen Hauch Muskat. Die dunkelrosa Frucht mit der noppigen Haut stammt ursprünglich aus China, wo sie als Liebesfrucht gilt, und gelangt heute aus zahlreichen subtropischen Ländern zu uns. In Indien gibt es immer wieder zahlreiche Todesfälle unter Kindern, die ausschließlich Litschis und große Mengen davon gegessen hatten. Schuld daran ist das in der Frucht enthaltene Hypoglycin, das verhindert, dass der Körper Zucker aus Nahrung ziehen kann – die Kinder sterben an Unterzuckerung. Bei einem normalen Konsum können Litschis unbedenklich genossen werden. In den Früchten steckt sehr viel Vitamin C, auch die Mineralstoffe Kalzium und Magnesium machen die Frucht zu einem gesunden Snack. Der allerdings sehr klebrig ist – aufgrund des hohen Zuckergehalts. Litschis schält man ähnlich wie ein Ei, die Schale lässt sich leicht mit dem Fingernagel oder einem Messer eindrücken. Wichtig: Der Samen ist nicht essbar. Also entweder das Fruchtfleisch drumherum abbeißen und -lutschen oder den Kern vorher mit einem Messer entfernen. Theoretisch können Litschis auch gekocht werden, doch sie werden sehr schnell zäh und verlieren an Geschmack.