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21. August 2012

Durchwachsene Bilanz in Irland

Deutsche Nationenpreis-Springreiter mit Hans-Dieter Dreher Letzte beim CSIO in Dublin.

REITEN (jd). Hans-Dieter Dreher hat gewiss schon erfolgreiche Tage erlebt als bei der International Horse Show in Dublin. Denn beim offiziellen Turnier im Springreiten (CSIO) gab es für den Eimeldinger diesmal nichts zu erben. Die beste Platzierung bei diesem Fünf-Sterne-Turnier in der irischen Hauptstadt, der höchsten Kategorie im Pferdesport überhaupt, war ein fünfter Rang in einem Punktespringen auf dem Holsteiner Corday.

Auch im Großen Preis zum Abschluss war das Ergebnis für den 40-Jährigen mit Platz 24 nicht befriedigend. Schließlich kassierte Dreher auf seiner Nummer eins Magnus Romeo bereits im ersten Umlauf zwölf Strafpunkte. Den Sieg holte sich Carsten-Otto Nagel. Der Vize-Europameister aus Holstein, der freiwillig auf Olympia verzichtet hatte, weil sein Spitzenpferd Corradina nach einer langwierigen Zahnverletzung nicht rechtzeitig fit geworden war, präsentierte seine 14-jährige Holsteiner Schimmelstute wieder putzmunter wie eh und je. Beide bewältigten die zwei Umläufe fehlerlos, was außerdem nur Ex-Europameister Kevin Staut (Frankreich) auf Reveur De Hurtebise gelang. Doch war Nagel im zweiten Umlauf knapp zwei Sekunden schneller.

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Für Hansi Dreher verlief zuvor schon der Nationenpreis enttäuschend. Denn auf seinem argentinischen Hengst verbuchte er im ersten Umlauf neun Fehlerpunkte und kam trotzdem in die Wertung. Immerhin gelang beiden im identischen zweiten Durchgang eine Nullrunde – die einzige des deutschen Quartetts. Damit landete die deutsche Mannschaft in Dublin nur auf achten und letzten Rang. Doch reichte es dennoch wie im Vorjahr zum Gesamtsieg in der Nationenpreisserie.

Autor: jd