Meisterpreis geht an die Theatergruppe des Chores

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 18. September 2013

Reute

Beim Patrozinium in Reute standen Preis- und Spendenübergaben im Mittelpunkt.

REUTE (BZ). Der Meisterpreis geht an die Theatergruppe des Kirchenchors. Mit dieser Nachricht überraschte die Meisterstiftung, ein Verein zur Förderung von Sport, Kultur und sozialem Engagement, die zahlreichen Festbesucher beim Patrozinium. Die Vorsitzende des Chores, Hilde Mörder, erhielt die Auszeichnung und damit verbunden eine Zuwendung von 1500 Euro vom Stiftungsvorsitzenden Reinhold Fehrenbach.

Im Festgottesdienst waren die Gesänge des Kirchenchores eine große Bereicherung. Unter der Leitung von Thomas Spurny hatte der Chor eine deutsche Messe von Michael Haydn einstudiert. In der Dialogpredigt nahmen Pater Franz Hoch und Gemeindereferentin Veronika Scherzinger das im Bau befindliche neue Gemeindehaus in den Blick. "Es soll ein Haus werden, wo die Menschen Jesu Spuren suchen, auf den Spuren Jesu gehen und Spurensicherung betreiben können", war eine der zentralen Aussagen von Veronika Scherzinger.

Eine gute Gelegenheit war der Gottesdienst für Moritz Gösmann, sich der Gemeinde vorzustellen. Er wird bis nächsten Sommer in der Seelsorgeeinheit An der Glotter sein berufspraktisches Jahr absolvieren, um danach eine Stelle in der Diözese als Gemeindereferent anzutreten.

Eingebettet in das Konzert der Akkordeonspieler war eine Spendenübergabe an den Bauförderverein des Gemeindehauses. Der Akkordeonclub hatte entschieden, den Erlös des Kirchenkonzertes im Juni für das Bauvorhaben der katholischen Gemeinde zu spenden (wir berichteten). So nahmen der Vorsitzende des Baufördervereins, Heinz Bitzenhofer, Pater Franz Hoch und die stellvertretende Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Andrea Ruf, einen Scheck über 1600 Euro vom Vorsitzenden des Akkordeonclubs, Frank Hellstab, entgegen.

Ein besonderer Höhepunkt war die Aufführung "Die Vogelhochzeit" durch eine Gruppe von Kindergartenkindern. In bewährter Weise hatte die stellvertretende Kindergartenleiterin des St. Josefkindergartens Tamara Kirschberger das Stück mit den Kindern einstudiert und in liebevoller Kleinarbeit Kulissen gebastelt und Kostüme gefertigt. Nach Spiel, Tanz und Gesang wurden die Kinder im übervollen Turnraum des Kindergartens mit viel Applaus des Publikums und einer Runde Waffeln belohnt.

Eine besondere Überraschung, die Pfarrer Hermann Vogt organisiert hatte, war der Auftritt von Pfarrer Matthias Peitz mit seiner Drehorgel. Bereits im Gottesdienst war die Gemeinde mit Pfarrer Peitz verbunden, der zwischenzeitlich krankheitsbedingt aus dem Gemeindedienst ausgeschieden ist. Er schrieb 2002 einen Text für das St. Felix und Regula Lied, der das Leben und Wirken der beiden Kirchenpatrone beleuchtet.

Nächstes Jahr wird wetterunabhängig gefeiert

Nicht nur der am Nachmittag geplante Flohmarkt fiel wegen des Regenwetters aus, sondern auch der Auftritt der "Riddemer Spitzbuebe" wurde nach nur wenigen Weisen abgebrochen. Nächstes Jahr soll wieder gefeiert werden – dann im bis dahin fertig gestellten Gemeindehaus, unabhängig vom Wetter.