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20. Mai 2017

Seit 20 Jahren der Chef im Rathaus

Reutes Bürgermeister Michael Schlegel wurde geehrt / Gratulanten loben seine bisherige Arbeit.

  1. Hanno Hurth, Hannelore Reinbold-Mench und Daniel Beck bei der Ehrung von Bürgermeister Micheal Schlegel (3.v.l.) Foto: Georg Voß

  2. Hanno Hurth, Hannelore Reinbold-Mench und Daniel Beck bei der Ehrung von Bürgermeister Micheal Schlegel (3.v.l.) Foto: Georg Voß

REUTE. Seit 20 Jahren ist Michael Schlegel Bürgermeister der Gemeinde Reute. "Er hat die Möglichkeiten voll ausgenutzt zugunsten seiner Bürger und Bürgerinnen", lobte Landrat Hanno Hurth anlässlich seiner Ehrung. "Er hat die Wohn- und Lebensqualität in Reute verbessert und 14,2 Millionen Euro investiert." Als Beispiele nannte Hurth die Sanierung der Eichmattenhalle, die Gestaltung der neuen Ortsmitte, die Planungen zum Bau des dritten und vierten Gleises der Rheintalbahn sowie die Ansiedlung der Firma Sick, als größter Arbeitgeber im Ort. Die Verbesserung der Infrastruktur sei aber nur das eine. Eine Gemeinde lebe auch vom Miteinander. Schlegel sei ein Förderer des ehrenamtlichen Engagements und als Bürgermeister "ein Spezialist für alles", der sich vielseitig fachkundig mache und den Sachen auf den Grund gehe.

Die frisch wiedergewählte Bürgermeisterin von Freiamt, Hannelore Reinbold-Mench, überreichte als Kreisvorsitzende des Gemeindetags die Ehrennadel an Michael Schlegel und bedankte sich für seinen Einsatz in der Kommunalpolitik. "Kommunen bilden die Keimzelle des Landes", sagte sie. "Was wäre das Land ohne starke Kommunen?" Schlegel habe Freude am Gestalten und am praktischen Handeln. "Solche Menschen brauchen wir." Reinbold-Mench wies unter anderem auf die Einführung der Doppik, der doppelten Buchführung in Kommunen nach dem neuen Haushaltsrecht, hin. Schlegel prüfe Sachverhalte und setzte auch neue Dinge reflektiert um.

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"Wir sind froh, so einen engagierten Bürgermeister zu haben", sagte Gemeinderat Daniel Beck. "In einer kleinen Gemeinde wie Reute ist der Bürgermeister auch ein Mädchen für alles." Schlegel bedankte sich. "Das kommt also heraus bei der Bitte, nicht viel Aufhebens zu machen", sagte er. Und: "Ich bin gerührt." Er habe sich zu Beginn seiner Amtszeit "als Gleicher unter Gleichen verstanden. Aber die Leute wollten einen haben, der vorweg geht." Ziel sei es für ihn immer gewesen, "trotz Wenn und Aber eine Lösung zu finden". Wichtig sei auch, sich immer neu zu erfinden, "um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden", so Schlegel. "Ja, es macht mir immer noch richtig viel Spaß", sagte er zum Amt des Bürgermeisters. Er dankte auch den Gemeinderäten und Mitarbeitern.

Autor: Georg Voß