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09. März 2017

BEOBACHTET UND GEHÖRT

  1. BLHV: Rita Rübsam dankt Albert Zimmermann Foto: Rasenberger

  2. Gewerbeschule: Der südkoreanische Lehrer Muhyoung Lee und die Schüler verstanden sich gut. Foto: Privat

GEWERBESCHULE

Lehrer aus Südkorea

Im Rahmen eines Lehreraustausches mit Südkorea kam die Metallbauerklasse an der Gewerbeschule zu einem außergewöhnlichen Unterricht. Sie wurde von Muhyoung Lee, einem Berufsschullehrer aus Südkorea, in englischer Sprache unterrichtet. Lee eröffnete den Unterricht mit den berühmten "Turtleships", mit denen sich Korea im 16. Jahrhundert erfolgreich gegen Japan behaupten konnten. Die Schüler bekamen die Aufgabe, das "Turtleship" mit Hilfe eines Bausatzes zu montieren. Das Ziel der Stunde waren die Eigenschaften von unterschiedlichen Werkstoffen und die daraus resultierenden Einsatzmöglichkeiten, die die Schülerinnen und Schüler in Gruppen erarbeiteten und die Arbeitsergebnisse dann in englischer Sprache vorstellten. Lee war drei Wochen in den unterschiedlichen Abteilungen an der Gewerbeschule, um die berufliche Ausbildung in Deutschland kennenzulernen. Er gehörte zu einer Gruppe von zehn Lehrern, die durch das Koreanische Kultusministerium im Rahmen der Programmes "Teaching abroad for global competency" nach Baden Württemberg entsandt wurden. Lee lernte in dieser Zeit auch einige kulturelle und regionale Gepflogenheiten kennen.

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EVONIK

Partner Award

Drei Firmen haben bei Evonik in Rheinfelden im Jahr 2016 besonders gute Leistungen im Bereich Sicherheit gezeigt und wurden mit dem "Partner Award" geehrt, den das Unternehmen zum ersten Mal vergeben hat. Den ersten Platz belegten die Malerwerkstätten Heinrich Schmid, den zweiten Platz Firma Leber Sanitär und der dritte Preis ging an Firma Babcock Industry and Power. Der Evonik-Partner-Award wird für die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und die Qualität der durchgeführten Arbeiten vergeben, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Derzeit hat Evonik in Rheinfelden rund 200 Fremdfirmen unter Vertrag. Für diese gelten die gleichen hohen Sicherheitsanforderungen wie für Evonik. "Wir erwarten, dass diese Partnerfirmen sich mit unseren Sicherheitsprogrammen befassen und ihre Mitarbeiter unsere Regeln und Vorschriften konsequent einhalten", erklärt Sicherheitschefin Kerstin Janzen.

ROSINKA

Postkarten für die Welt

Ende Februar fand ein Treffen einer Gruppe der Kinder und der Pädagogen des Rosinka mit der Bundestagabgeordneten Franziska Brantner (Bündnis 90/Die Grünen) im Bundestag statt. Bei diesem Treffen wurden die Ergebnisse des Projekts "Postkarten für die Welt in BW" präsentiert und die von den Kindern und Jugendlichen beschriebenen Postkarten und gemalten Plakaten an den Bundestag übergeben. Für das Projekt hat der Verein einen Malwettbewerb für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund ins Leben gerufen und anschließend die besten Motive ausgewählt, um Postkarten und Plakate zu drucken. Die Schüler haben auf den Karten ihre Gedanken zur Integration aufgeschrieben.

VBE

Mehr Geld für Lehrer

Der Umgang mit dem öffentlichen Dienst seitens des Staates war auch ein Thema in der Sitzung des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), das die Bezirksgruppe (BG) Bad Säckingen behandelte. Die Arbeitgeber in Potsdam legten auch in der zweiten Tarifrunde kein mögliches Ergebnis für einen Tarifabschluss vor, was den VBE und den Beamtenbund eine Steilvorlage zu Streik- und Demonstrationsmaßnahmen gibt. Die BG-Vorsitzende Annette Frey (Wehr) wies darauf hin, dass, obwohl angestellte Lehrkräfte die gleiche Arbeit wie Beamte leisten, sie deutlich schlechter eingruppiert sind. Deshalb unterstütze man die Forderung der Beamtenbund-Tarifunion nach sechs Prozent mehr Gehalt und weitere strukturelle Verbesserungen. Weitere aktuelle Themen rundeten die Sitzung ab.

KLEINTIERZÜCHTER

Preis für Tauben

Ungeachtet der Vogelgrippe und auch der in Südbaden und am Hochrhein verhängten Stallpflicht hat Christian Schejka einen wunderbaren Erfolg eingefahren. Der Taubenzüchter aus Rheinfelden vom hiesigen Tauben- und Geflügelzuchtverein holte bei der jüngsten Schau in St. Märgen mit insgesamt 1135 Rassetauben den Badischen Meistertitel. Mit seiner Rasse "Deutsche langschnäblige Tümmler" gewann er das Badener Band auf ein Einzeltier. Die Taube wurde mit der Note "vorzüglich" bewertet. Mit seiner Kollektion von acht Tieren gewann er zudem die Badener Medaille. Jeweils Ehrenpreise gingen an weitere Züchter aus der Region. Christine Kiefer aus Lörrach, die Freundin von Christian Schejka, erhielt den Ehrenpreis für ihre "Deutsche Modeneser Gazzi Blau mit schwarzen Binden" ebenso wie der Rheinfelder Züchter Hans Moser mit der sehr seltenen Rasse "Rumänische Nackthalstümmler". Der Schau, für die Schejka im Übrigen als Zuchtwart der Vereinigung Badischer Rassetaubenzüchter und gleichzeitig als Ausstellungsleiter fungierte, gab es allerdings Vorfeld größere Probleme. Augrund der Vogelgrippe war bereits im Ende ein Ausstellungsverbot verhängt worden. Und so hatte es auch für die Badische Taubenschau zunächst ein Verbot durch das Veterinäramt des Kreises Freiburg gegeben. Schejka ließ indes nicht locker, schaltete das Landwirtschaftsministerium ein. Mit Erfolg: Letztlich gab es doch grünes Licht für die Rassetaubenschau. BLHV

Bald ohne Zimmermann

Der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband (BLHV) hat kürzlich die Mitgliederversammlung des Bezirks Müllheim abgehalten, zu der auch Bundestagsabgeordneter Armin Schuster (CDU) gekommen war. Für ihn ist es ein gutes Zeichen, dass sich die Erholung am Milchmarkt fortsetzt, was Heinz Kaufmann vom BLHV etwas anders sah. "Es gibt keine Milchkrise, sondern eine Milchpreiskrise", so Kaufmann. Schließlich gab Geschäftsführer Albert Zimmermann noch einige Daten bekannt, ob es nun um die Rente, Pachten oder andere gesetzliche Regelungen für Landwirte ging. Da Zimmermann dieses Jahr noch in Rente gehen wird, bedankten sich Nordschwabens Ortsvorsteherin Rita Rübsam und Stefan Mehlin von der Winzergemeinschaft in Herten für seine Arbeit, auch Schuster lobte. Bei einer Diskussion entstand die Frage, wie man mit den Wolf umgeht, wenn er in dieser Region heimisch werden sollte.

Autor: BZ