Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

30. Dezember 2008

Eckardt bleibt im Förderverein

Karrer: Weggang kropfunnötig

RHEINFELDEN. Mit einer persönlichen Nachricht hat sich Professor Anke Eckardt beim Krankenhausförderverein Rheinfelden verabschiedet. In ihren Zeilen weist sie laut Pressemitteilung des Vereins darauf hin, dass das Krankenhaus in den vergangenen Jahren ihr Lebensmittelpunkt war, sie es aber bei ihrem Nachfolger in besten Händen sehe.

Der Förderverein bedauert in einer Erklärung noch einmal ausdrücklich den Weggang der Chefärztin, der – wörtlich –
"kropfunnötig" gewesen sei. "Hätte die Geschäftsführung der Kliniken GmbH sich mit dem gleichen Engagement, mit dem sie die Rheinfelder Klinik seit sechs, sieben Jahren immer weiter verkürzt – Stichwort ,Strukturbereinigung‘ – und Mitarbeiter untertariflich einstellt, sich um ein Bleiben von Professor Eckardt bemüht, müssten diese Zeilen heute nicht geschrieben werden", betont der Vor sitzende des Krankenhausfördervereins, Bürgermeister Rolf Karrer. "Schön wäre es allerdings, wenn die Professor Eckardt zugesagte Sanierung des Operationssaales für 2,5 Millionen Euro tatsächlich auch zeitnah ausgeführt werden sollte", heißt es weiter.

Werbung


Der Förderverein dankt der scheidenden Chefärztin für ihren Einsatz und dafür, "dass sie mit der gleichen noblen Souveränität ausdrücklich erklärt, Mitglied im Förderverein zu bleiben, um sich auch künftig aktiv für die Zukunft des Kreiskrankenhauses Rheinfelden engagieren zu können". Professor Anke Eckardt habe sich um das Kreiskrankenhaus Rheinfelden verdient gemacht, heißt es abschließend. Die Orthopädin arbeitet künftig in Münchenstein/Baselland.

Autor: bz