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18. Februar 2009

Kreiskrankenhaus

KOMMENTAR: In der Krise liegen Chancen

Der Förderverein kann sich auf treue und engagierte Mitglieder verlassen, das zeigt sich gerade in der Krise. Überwiegend Vertreter der Generation 60 plus haben bei der Versammlung eine enge Beziehung zu "ihrem" Krankenhaus mit ihrem Kommen gezeigt und damit grundsätzliches Interesse an einer guten medizinischen Grundversorgung durch die Klinik vor ihrer Haustür. Die Resolution mit der Forderung nach einer eigenen Chefarztstelle Innere sowie eine bessere Bezahlung der Mitarbeiter in Verbindung mit einer Unterschriftenaktion versteht sich stellvertretend für den Wunsch und Willen der Bevölkerung, dass ihre Meinung bei den Entscheidungsträgern auf Kreisebene ernst genommen wird. Damit zeigt der Förderverein eine beachtliche lokale Stärke, die zugleich aber auch seine Schwäche offen legt. Einen direkten politischen Einfluss auf die Geschäfte der Kliniken GmbH kann die Resolution nämlich nicht ausüben. Sie kann aber politische Diskussionen voranbringen, die wiederum Handlungsdruck erzeugen. Noch ist die Diskussion um die Zukunft des Krankenhausstandorts Rheinfelden nicht beendet. Damit besteht Hoffnung, dass sich Problemfelder noch bereinigen lassen.

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Autor: Ingrid Böhm-Jacob