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26. Mai 2012

Louis: Für mich war das sehr bewegend

Bürgermeister dankt für hohe Wahlbeteiligung / Spende der Firma Brüderle an die Wehr.

  1. Spende für die Feuerwehr: Die Firma Brüderle, in Rheinhausen bereits als Partner der Feuerwehr ausgezeichnet, spendete vier Handfunkgeräte im Wert von 2800 Euro. Bürgermeister Jürgen Louis (links) und Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr dankten am Mittwoch Pierre und Peter Brüderle. Foto: Ilona Hüge

RHEINHAUSEN (hü). Rheinhausen Gemeinderatssitzung startete etwas früher als gewöhnlich, mit einem doppelten Dankeschön und mit einer Nachricht, die Umstehende zum Schmunzeln und Bürgermeister Jürgen Louis spontan in Trab setzte.

Das Dankeschön galt einmal der Spende der Firma Brüderle: Die ist bereits für die bisherige Unterstützung als "Partner der Feuerwehr" auszeichnet worden und spendete jetzt erneut. Vier Handfunkgeräte der neuen Generation für einen Gesamtwert von 2800 Euro wurden dank der Spende beschafft.

Bei der offiziellen Übergabe an die Feuerwehr Rheinhausen dankte der Bürgermeister den Firmenchefs Peter und Pierre Brüderle.

Das zweite Dankeschön gab es vom Bürgermeister für den vergangenen Wahlsonntag: "Für mich war das sehr bewegend", sagte Louis. Er habe nicht damit gerechnet, dass so viele Bürger – "mehr als jeder zweite" – zur Wahl gehen, sagte er. Louis nimmt es als "nachhaltigen Vertrauensbeweis und dankte noch einmal allen Wählern und den Vereinen, die am Abend dabei waren. Neben Akkordeonclub, Männergesangverein und den beiden Musikvereinen waren das die Schützen mit ihrem Salut. Die Rheinhausener Feuerwehr hatte einen Baum gestellt.

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Zwischendrin kam eine Nachricht, und auch die bewegte. Sie war zwar ganz privater Natur, wurde aber wegen der Eile gleich in großer Runde verbreitet. "Felipe hat ihre Frau ausgeschlossen, Jan Carlo ist allein im Haus und Ihre Frau steht barfuß draußen", berichtete eine hilfreiche Nachbarin in detaillierter Zusammenfassung. Die Umstehenden schmunzelten, der Bürgermeister setzte sich eilig in Trab. Er holte flugs seinen Schlüssel, und es sah so aus, als ob er nun heim eilt. Doch Louis gab den Schüssel der Nachbarin und wandte sich pflichtbewusst wieder der Arbeit zu: Die öffentliche Gemeinderatssitzung und das Dankeschön an die Bürger waren angesagt.

Autor: hü