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29. August 2015

Über die neue Heimat fliegen

Besondere Aktion für Flüchtlingskinder in Hütten.

RICKENBACH-HÜTTEN (lux). Wie sieht die neue Heimat von oben aus? Die Flüchtlingskinder aus Rickenbach wissen es: Dank der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald ging es am Donnerstag hoch hinaus in den blauen Himmel zu einem ganz besonderen Rundflug. Mit drei Segelflugzeugen starteten die Kinder und ihre deutschen Klassenkameraden per Winde in die grenzenlose Freiheit. Was vielen Erwachsenen bereits eine Gänsehaut beschert, war für die meisten der kleinen Erstflieger kein Problem. Wer Angst hatte, wurde von den Kameraden getröstet und überredet und letztlich schafften es alle: Auf rund 100 Stundenkilometer beschleunigt das Windenseil dabei den Flieger, der fast senkrecht in den Himmel aufsteigt. "Das hat Überwindung gekostet und die Kinder sind über sich herausgewachsen", ist Georg Liehr mit seinen sechs "Mitpiloten" froh über das positive Erlebnis für die Flüchtlingskinder und ihre Freunde. Martin (9) aus Slowakei flog überhaupt das erste Mal. Das Auf und Ab im kleinen Segler erinnerte ihn an einen Rummelplatz. Betreuerin Amelie Sulzberger und Delal Aydogan schwärmten "vom Feuereifer, mit dem die Kinder bei der Sache waren". Bernhard Egger von der Luftsportgemeinschaft klärte etwa die Frage, warum ein Flugzeug überhaupt fliegt.

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Autor: lux