Halbe-halbe – doch verloren

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Mo, 08. Oktober 2018

Ringen

RKG gewinnt fünf von zehn Duellen, aber nicht den Kampf.

RINGEN (gg). Bundesliga Südwest: AC Heusweiler – RKG Freiburg 17:8. Die Vorrunde in der Ringer-Bundesliga ist noch gar nicht zu Ende – und trotzdem sehnt schon der eine oder andere Verein den Saisonschluss herbei. Die RKG Freiburg gehört zu diesen Anwärtern. Denn der Klub ist derart vom Verletzungspech gebeutelt, dass er seine Ambitionen, um die Playoff-Teilnahme mitzukämpfen, bereits ad acta legen kann.

Beim bisherigen Tabellenvorletzten AC Heusweiler waren die Breisgauer deshalb im Endeffekt auch chancenlos – obwohl sie fünf der zehn Mattenduelle für sich entschieden. Aber in den Gewichtsklassen, in denen Ringer verletzt ausfallen und durch Sportler aus der in der Verbandsliga kämpfenden zweiten Mannschaft ersetzt werden beziehungsweise Athleten in der Stilart kämpfen müssen, die ihnen nicht liegt, sind die Lücken eben groß und es werden in der Regel vier Mannschaftspunkte abgegeben.

"Lob an die Mannschaft, alle geben ihr Bestes. Aber den Ausfall von vier Stammringern können nur die finanzstarken großen Teams wie Adelhausen und Köllerbach kompensieren, weil sie für fast jede Gewichtsklasse zwei starke Athleten im Kader haben", sagte RKG-Trainer Luigi Tascillo.

Im Saarland konnte er fünf mehr oder weniger knappe Punktsiege von Yourii Siemakin, Lukas Schöffler, Julian Steinbach, Armands Zvirbulis und Maximilian Remensperger beklatschen, der den 20 Kilo schwereren Peter Himbert mit 7:5 Punkten bezwang. Aber das reichte nicht, um die Niederlage zu vermeiden und das Abrutschen auf den vorletzten Tabellenplatz zu verhindern. Zum Vorrundenende empfängt die RKG am Freitag (20.30 Uhr, Festhalle St. Georgen) den ASV Urloffen.