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23. Januar 2012
Bz-TIPP: JAZZ
So klingt der Wind in Brasilien
Cléber Alves gibt Konzerte in Basel, auch mit Studierenden der Hochschule.
"Ventos do Brasil" ist der Titel der aktuellen CD des Saxofonisten Cléber Alves. Er hat die Kompositionen für fünf Bläser, Bass und Schlagzeug arrangiert und mit hoch begabten Studierenden der Basler Hochschule für Musik, Abteilung Jazz, einstudiert. Das Ergebnis präsentiert er am 31. Januar und 1. Februar, im bird’s eye jazz club in Basel. Zuvor gastiert er dort am Freitag, 27. und Samstag, 28. Januar, mit seinem Quartett.
Warm, verlockend und zugleich kraftvoll blasen sie durch Kopf und Herz, diese brasilianischen Winde, die Cléber Alves in einem spannenden Programm eingefangen hat. In seinen charaktervollen, filigranen und doch machtvollen Klangbildern verwebt Alves die vielen Elemente brasilianischer Tradition.Musik hat im Alltag Brasiliens einen hohen Stellenwert. Und in keiner anderen Musik-Tradition sind die Grenzen der verschiedenen Stile so frei überschreitbar wie in Brasilien: Afrikanische und europäische Traditionen vermischen sich mit Improvisation zu einer Grundbasis. Viele Volksmusikrichtungen, aber auch die klassische Musik, sind in Brasilien wichtige Einflüsse.
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1983 begann die Laufbahn des Saxofonisten Cléber Alves in Belo Horizonte, die ihn 1989 nach Deutschland führt. Dort studierte er an der Musikhochschule Stuttgart Jazz- und Popularmusik und trieb seine Karriere mit dem 1994 gegründeten Cléber-Alves-Quintett voran. Im Bundesstaat Minas Gerais zählt Alves heute zu den gefragtesten Instrumentalmusikern der Jazz- und Popmusik. Im Mai 2001 wurde er mit dem Musikpreis "Pro-Música" als bester Instrumentalmusiker des Jahres 2000 aus Minas Gerais ausgezeichnet. Doch auch außerhalb seiner Heimat ist der Saxofonist gefragt. In seinen Kompositionen führt er neben seinem melodischen Einfallsreichtum, auch die Liebe zu ausgeprägter Harmonie ins Feld.
Autor: BZ
