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27. Januar 2012 10:32 Uhr
TV-Show
Unser Star für Baku: Gute Chancen für Südbadens Kandidatinnen
Céline Huber aus Lörrach und Ornella de Santis aus Offenburg singen sich weiter nach vorne. Die zwei Südbadenerinnen belegen bei "Unser Star für Baku" vordere Plätze.
Zwei Kandidaten mussten bei der Live-Show am Donnerstagabend die Heimreise antreten. Doch die beiden Südbadenerinnen waren nicht dabei – im Gegenteil. Gegen Ende der Show brachten sie mit ihren Auftritten das Publikum zum Kochen, wie der Sender Pro7 meldet. Den Schlusspunkt setzte Roman Lob und sorgte mit seiner Neuinterpretation von "Easy" für Lobeshymne bei der Jury und die meiste Zustimmung bei den Zuschaueranrufen.
Dahinter belegte Céline Huber aus Lörrach den zweiten Platz, gefolgt von Ornella de Santis aus Offenburg. Céline Huber begeisterte die Fans mit einer äußerst kraftvollen und selbstbewussten Interpretation des Prince-Songs "How Come You Don’t Call me". Ornella de Santis überzeugte Jury und Publikum mit dem ersten Hit der Jackson Five "I want You Back". Juror Stefan Raab lobte die 27-jährige Offenburgerin, dass sie dabei wie der junge Michael Jackson geklungen habe. Gute Voraussetzungen also für die nächste Sendung am 2. Februar. Mit auf die Suche nach unserem Star für Baku gehen dann noch in Rennen. Yana, Sebastian, Umut, Ornella, Shelly, Roman, Céline und Katja.
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Bei der dritten Show mussten wieder fast alle Kandidaten bis zur letzten Sekunde zittern. Die Jury wollte keinen Interpreten in den Vordergrund heben. Thomas D, Stefan und Alina überließen die Entscheidung den Zuschauern, die durch die eingeblendete Blitztabelle über den aktuellen Stand des Votings informiert und zum Anrufen für ihre Favoriten animiert werden.
Das Abstimmungsverfahren ist unterdessen nicht unumstritten. Nach Medienberichten prüft die Medienanstalt Berlin Brandenburg eine Beschwerde, wonach die vom Team um Stefan Raab eingeführte Blitztabelle einen bei den Zuschauern unzulässigen Zeitdruck aufbaue. Das Absinken des eigenen Favoriten in dieser Tabelle animiert die Zuschauer zum Telefonhörer zu greifen und mit 50 Cent pro Anruf aus dem Festnetz diesen zu puschen.
Wie der Berliner Tagesspiegel berichtet, werde geprüft, ob nach der Gewinnspielsatzung der Landesmedienanstalten Paragraf sechs, Stichwort "Irreführungsverbot", greife. Für die Praxis, die Anruferzahlen mittels eines fingierten Zeitdrucks hochzutreiben, habe der Sender 9 Live Strafen bezahlen müssen.
- Unser Star für Baku: Südbadens Kandidatinnen im Vergleich
Autor: ohu, rab


