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26. Januar 2016 16:38 Uhr

Seelbacher Gemeinderat bewilligt höheren Zuschuss

Für den FSV-Kunstrasen braucht’s mehr Geld

Wegen der Entwässerung des geplanten Kunstrasenplatzes des Fußballvereins Seelbach (FSV) steigen die Kosten um 27 500 Euro. Der Gemeinderat stimmte jetzt im Zuge der Haushaltsberatung einem höheren Zuschuss zu.

SEELBACH. Im Zuge der Haushaltsberatung für das laufende Jahr 2016 hat der Gemeinderat Seelbach dem neu konzeptionierten Finanzierungsplan des Fußballvereins (FSV) für den Bau eines Kunstrasenplatzes zugestimmt. Das war unumgänglich, da sich nach fachlicher Prüfung im Bereich der Entwässerung unumgängliche Mehrkosten von rund 27 500 Euro ergeben haben. Das bedeutet für die Gemeinde eine Aufstockung des Zuschusses um 18 310 Euro. Der FSV muss entgegen der vorausgehenden Kalkulation 9155 Euro mehr aufbringen. Somit ergibt sich eine Gesamtsumme von knapp 327 500 Euro.

Der Gemeinderat hatte bereits im Februar vergangenes Jahr seine Zustimmung für einen Zuschuss von 132 500 Euro gegeben. Zu jenem Zeitpunkt wurden die Gesamtkosten mit 300 000 Euro für den Umbau des Hartplatzes in einen Kunstrasenplatz veranschlagt. Nach einer fachmännischen Prüfung stellte sich nun heraus, dass die Drainage des Platzes nicht mehr funktioniert und deshalb für die Umgestaltung nicht belassen werden kann.

Aufgrund dessen suchte man nach einer Alternative, die eine entsprechende Oberflächenentwässerung gewährleistet. Mit der sogenannten Horizontaldrainage wurde laut Beschreibung in der Gemeinderat-Beschlussvorlage eine praktikable und kostengünstige Lösung gefunden, um dauerhafte Feuchtigkeitsschäden zu verhindern. Allerdings kostet diese Variante rund 27 500 Euro mehr als vorerst kalkuliert.

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Nach einer Ausschreibung kam das preisgünstige Angebot von der Firma Rievo GmbH aus Oberried mit 327 465 Euro. "Die Mehrkosten sind dem aufwändigen Oberflächenentwässerungssystem geschuldet. Deshalb muss der Zuschuss auf insgesamt 150 810 Euro gedeckelt werden", betonte Bürgermeister Thomas Schäfer nochmals. In dem Betrag, den die Gemeinde dazugibt, sind 41 655 Euro als Ausgleich für den Fehlbetrag vom Badischen Sportbund inbegriffen, der mit maximal 67 500 Euro bezuschusst.

Der FSV muss die Summe von 109 155 Euro stemmen, hierfür fließen je 25 000 Euro in den Jahren 2016 und 2017 von der Regionalstiftung der Sparkasse. Zur Finanzierung der Kosten hatte der FSV einige Werbeaktionen initiiert, so können Bürger Parzellen auf dem neuen Platz kaufen und es wurde eine Lotterie veranstaltet. Daniel Janka (CDU) sprach in der Ratssitzung dem Sportverein sein Kompliment aus für die Eigenleistungen. Baubeginn für den Kunstrasenplatz soll nach dieser Saison Ende Mai sein.

Autor: bzl