Sieben Kandidaten für den Kreistag

Axel Kremp

Von Axel Kremp

Do, 20. Dezember 2018

Bad Säckingen

Bad Säckinger Freie Wähler präsentieren erste Liste für die Kommunalwahl im Mai 2019 / Fred Thelen Spitzenkandidat für den Kreis.

BAD SÄCKINGEN. Mit einer vollen Liste starten die Bad Säckinger Freien Wähler in den Wahlkampf für die Kreistagswahl im Mai kommenden Jahres. Fünf Kreisräte stehen dem Wahlbezirk Bad Säckingen zu, sieben Kandidaten dürfen nominiert werden und sieben Bewerber stehen auf der Liste der Freien Wähler.

Ein Spitzenplatz ist der Wählervereinigung dabei bereits gewiss. Ihre Liste ist die erste, die für die Wahl im kommenden Jahr bereits aufgestellt ist. Wie Stadtverbandsvorsitzender Gerhard Faller sagte, werden die Freie-Wähler-Kandidaten für den Gemeinderat und die Ortschaftsräte früh im neuen Jahr nominiert. Für den Gemeinderat kündigte Faller eine "volle Liste mit neuen Gesichtern" an. Froh äußerte sich darüber, dass alle vier amtierenden Stadträte der Freien Wähler ihre Bereitschaft bekundet haben, abermals zu kandidieren. Dies sind Petra Schwarz-Gröning, Mike Grutschnig, Karina Weiß und der Wallbacher Ortsvorsteher und Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Fred Thelen.

Fred Thelen sitzt auch für die Bad Säckinger Freien Wähler im Kreistag. Entgegen seiner ursprünglichen Absicht bewirbt er sich erneut und wird auch die Freie-Wähler-Liste im Wahlkreis II, Bad Säckingen, anführen. Die vergangenen Jahre im Kreistag und insbesondere die Schließung des Spitals in Bad Säckingen seien für Bad Säckingen eine Katastrophe gewesen, sagte Thelen. "Es war schlimm, was man da hat hinnehmen müssen", sagte Thelen, der bekannte, sich bei der Spitaldiskussion auch von der eigenen Fraktion im Stich gelassen gefühlt zu haben. Im kommenden Jahr, so sagte er weiter, werde er 30 Jahre in der Kommunalpolitik engagiert sein. Sein Ziel sei es, die politische Laufbahn mit etwas Positivem abzuschließen. Nach der Schließung des Spitals gilt sein Augenmerk nun dem Gesundheitscampus, der "auf einen guten Weg gebracht" werden soll. Da wolle er mithelfen, weshalb er sich auch in den Aufsichtsrat der Campus GmbH habe wählen lassen.

Die Nominierung der Kreistagskandidaten war übrigens eine reine Formsache. Die erforderlichen Regularien waren nach wenigen Minuten erledigt und auch die vorgeschriebenen geheimen Wahlen erwiesen sich als keine Hürde. Jeweils einstimmig wurden die Kandidaten als auch deren Reihenfolge auf dem Wahlvorschlag bestätigt.