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22. Februar 2011

Marlene Thoma fährt wie auf Schienen

Die Schülerin der WSG Feldberg sichert sich den Riesenslalom-Titel des Skiverbands Schwarzwald.

  1. Im Riesenslalom am Ahornbühl eine Klasse für sich: Marlene Thoma von der WSG Feldberg Foto: junkel

SKI ALPIN (jun). Typisches Feldbergwetter mit Schneefall und Nebel herrschte am zweiten Tag der Schwarzwälder Schülermeisterschaft auf der Weltcupstrecke am Ahornbühl. Mit den Sichtproblemen und den Tücken der Strecke kam die 14-jährige Marlene Thoma von der WSG Feldberg am besten zurecht, wie auf Schienen fuhr die Schülerin den steilen Hang hinunter und sicherte sich den Titel im Riesenslalom. Bei den Jungen revanchierte sich der gleichaltrige Yannik Zeller (SC Oberried) eindrucksvoll für die im Slalom erlittene Niederlage am Vortag und verwies seine Dauerkonkurrenten Joel Pahleteg (SV Kirchzarten) und Tobias Baur (SZ Bernau) auf die Ränge zwei und drei.

Der erste Riesenslalomkurs hatte seine Tücken und 16 Starter erreichten das Ziel nicht. Der Schwarzwälder Schülertrainer Kai Peukert und Landestrainer Klaus Ammon hatten ihn mit 23 Toren gesteckt. Als 14. Starterin legte die zwölfjährige Anna Meier (SC Wehr) in 38,50 Sekunden eine erste Richtzeit vor. Ihre Zeit wurde von keiner der anderen S-12-Starterinnen erreicht. Um mehr als eine Sekunde war als 37. Starterin Daniela Maier (SC Urach) schneller. Den besten Lauf zeigte als 41. Starterin Marlene Thoma (WSG Feldberg), den sie in der Bestzeit von 36,62 Sekunden beendete. Erfreulich war die Leistung der S-12-Mädchen, von denen vier den Sprung unter die 15 Zeitschnellsten schafften.

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Bei den S-12-Startern meldete Tobias Stähle (SC Wieden) in 37,47 Sekunden seine Ansprüche auf den Klassensieg und einen guten Gesamtrang an. Nur die 13-jährigen Tobias Baur (SZ Bernau) und Luca Wöhrle (SC Schönwald) sowie die 14- jährigen Joel Pahleteg (SV Kirchzarten) und Yannik Zeller (SC Oberried) blieben unter der Zeit von Stähle. Zeller gelang im ersten Durchgang in 36,24 Sekunden die schnellste Zeit, Baur war die zweitschnellste Fahrt gelungen.

Yannik Zeller verweist Joel Pahleteg und Tobias Baur auf die Plätze

Der entscheidende zweite Durchgang brachte im Klassement der Mädchen und Jungen nur noch geringe Veränderungen. Marlene Thoma fuhr erneut die beste Zeit und sicherte sich überlegen den Meistertitel im Riesenslalom. Spannend war der Kampf um den zweiten Platz zwischen Mareen Auer (SC Radolfzell) und Daniela Maier. Nach toller Fahrt fehlten Maier im Ziel nur 0,05 Sekunden zur Vizemeisterschaft. Auf den vierten Platz verbesserte sich Jana Hacker (SC Kandel) vor Anna Wirbser (WSG Feldberg). Verena Gfall (SC Neustadt) konnte die Slalomsiegerin Ellena Ortholf (SV Schauinsland) und die S-12-Beste Anna Meier hinter sich lassen. Zweite in der Klasse S 12 wurde Annika Walleser (SC Wieden) und Dritte Malina Mittermeier (SC St. Blasien).

Bei den Jungen behauptete im Finale Tobias Stähle seinen ersten Platz in der Klasse S 12, in der Gesamtwertung wurde er Fünfter. Yannik Zeller fuhr erneut die schnellste Zeit und wurde überlegen Schwarzwaldmeister im Riesenslalom. Um Rang zwei gab es eine knappe Entscheidung: Joel Pahleteg sicherte ihn sich mit zwei Hundertstelsekunden Vorsprung vor Tobias Baur. Wie am Vortag im Slalom belegte Luca Wöhrle den vierten Platz. Siebter wurde Urs Rotkamm (SC 1928 Waldshut) und Zehnter Christoph Hauck (SZ Rheinfelden). Zweiter in der Klasse S 12 wurde Tobias Gritsch (SC 1928 Waldshut) vor dem elfjährigen Nils Thorn Haser (ST Freiburg).

Autor: jun