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21. Februar 2011
Tobias Baur muss kein Risiko eingehen
Rennläufer der SZ Bernau holt sich im Slalom auch den Titel des Schwarzwald-Schülermeisters.
SKI ALPIN. Blauer Himmel und minus vier Grad lagen über der Todtnauer Weltcupstrecke am Ahornbühl, als am Samstag die alpinen Schülermeister des Skiverbandes Schwarzwald (SVS) im Slalom ermittelt wurden. Neue Titelträger wurden Tobias Baur (SZ Bernau) und Ellena Ortholf (SV Schauinsland). Über die harte Piste, die ständig im Schatten lag, gingen 73 Starter und 62 Starterinnen aus 41 Vereinen der sieben SVS-Skibezirke und fünf Vereine außerhalb des SVS. Mit zehn Teilnehmern gehörte die SZ Rheinfelden zu den drei am stärksten vertretenen Vereinen. Die Skibezirke Hochschwarzwald (27), Hochrhein (25) und Mittelschwarzwald (21) stellten mit 73 Teilnehmern über die Hälfte des gesamten Feldes in den Schülerklassen S 14 und S 12.
Der Slalomwettbewerb wurde in zwei Durchgängen mit einem Vielseitigkeitsslalom und einem klassischen Slalomrennen entschieden. Die meisten der insgesamt 34 Ausfälle gab es im Vielseitigkeitsslalom, weil beim Übergang in den enger gesteckten Bereich viel zu schnell gefahren wurde, wie auch SVS-Präsident Stefan Wirbser bei der Siegerehrung betonte. Die Piste im oberen Teil der Todtnauer Weltcupstrecke präsentierte sich in einem Top-Zustand, und Ausrichter SZ Kollnau sorgte mit seinem Pistendienst immer für gleichwertige Rennbedingungen.
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Bei den Schülern reichte es dem baden-württembergischen Slalommeister Tobias Baur auch zum Titelgewinn im Schwarzwald. Den Grundstein dafür legte der Hochrhein-Starter bereits im ersten Lauf, als er seinen größten Widersacher, Yannik Zeller (SC Oberried), um 55 hundertstel Sekunden auf Distanz hielt.
Den zweiten Durchgang konnte der 14-jährige Bernauer so mehr oder weniger als Sicherheitslauf gestalten, trotzdem reichte es zum Sieg mit der Gesamtzeit von 1:09,94 Minuten vor dem ein Jahr älteren Yannik Zeller (1:10,15). Den dritten Platz erreichte Joel Pahleteg vom SV Kirchzarten (1:10,97).
Auf dem sechsten Rang landete Björn Leber (1:15,56) von der SZ Bernau. Als Zehnter war Tobias Stähle (1:18,24) vom SC Wieden zweitschnellster S-12-Starter. Niclas Woll vom SC Bonndorf (1:18,34) sowie die Rheinfelder Tim Siegmund (1:18,89) und Christoph Hauck (1:19,83) erreichten bei 54 Wertungen die Plätze 11, 13 und 15.
Bei der weiblichen Konkurrenz kam nach einer längeren Verletzungspause Ellena Ortholf (1:15,09) erstmals zum Slalomtitelgewinn im Schwarzwald. Sie führte bereits nach dem ersten Lauf das Feld an und konnte im zweiten Durchgang ihren Vorsprung noch deutlich vergrößern. Gemeinsam auf den zweiten Platz fuhren Jana Hacker (SC Kandel) und Daniela Maier (SC Urach), für die jeweils 1:17,64 Minuten gestoppt wurden. Während Hacker schon nach dem ersten Durchgang Platz zwei einnahm, konnte sich die Uracherin Maier noch um drei Ränge verbessern.
Die schnellste S-12-Starterin, Annika Walleser vom SC Wieden (1:18,21), wurde in der Gesamtwertung Sechste. Sie verweis ihre Jahrgangskolleginnen vom SC Wehr, Anna Meier (1:19,98) auf den siebten und Chiara Wetzel (1:22,96) auf den elften Rang. Auf den Plätzen 14 und 15 bei 47 gewerteten Mädchen fanden sich zwei weitere Hochrhein-Starterinnen, Kim Pfrommer vom SC Waldshut (1:23,92) und Laura Schlobies von der SZ Rheinfelden (1:23,95). Über den Riesenslalom vom Sonntag berichten wir noch.
Autor: Gerhard Herzog
