Winterzauber in der Saalenberghalle

Frowalt Janzer

Von Frowalt Janzer

Di, 31. Januar 2017

Sölden

Gemeinsames Konzert der Musikvereine und der Jugendkapelle aus Sölden und Wittnau.

SÖLDEN/WITTNAU. Fackelfeuer vor der Saalenberghalle in Sölden, Suppe und Glühwein zum Aufwärmen: "Winterzauber" – unter diesem Titel stand das gemeinsame Konzert des Musikvereins Sölden, der Jugendkapelle Sölden-Wittnau sowie der Trachtenkapelle Wittnau am Samstag. Passend zum Thema Winter fiel auch die Dekoration aus – mit Holzschlitten und Eiskristallen aus Papier.

Mit dem schwungvollen Konzertmarsch "Die Sonne geht auf" begrüßte der Musikverein Sölden die große Besucherschar in der Halle. Dirigent Sebastian Kroll hieß den Ehrenvorsitzenden Gernot Lang willkommen. Die anspruchsvolle "First Suite in Es" zeigte, wie in drei Sätzen das Thema variierte und in einem klassischen Marsch endete. Musiker wollen Freude vermitteln, dies gelang gemeinsam mit der Jugendkapelle Sölden-Wittnau bestens mit der "Jupiter Hymne". Die Jugendkapelle Sölden-Wittnau unter Leitung von Christoph Hanning-Schweigert trug mit "Pirates of Rock" und "Celtic Air und Dance Nr. 2" zum Gelingen des Abends bei. Mit dieser Jugend müssen sich die Musikvereine Sölden und Wittnau keine Sorgen machen.

Wunderbares Klanggemälde

Anschließend entführte der Musikverein Sölden die Zuhörer in die Welt der Filmmusik. Mit dem Medley aus "Mary Poppins" wurden Erinnerungen wach, das Publikum tanzte in Gedanken auf Dächern und mit Schornsteinfegern, es war dankbar für dieses wunderbare Klanggemälde. Mit dem konzertanten Marsch "Pomp and Circumstance Nr. 2", einem Spiel mit Rhythmen und Akkorden, verabschiedeten sich die Söldener Musiker von der Bühne. Die Trachtenkapelle Wittnau unter Leitung von Wilhelm Schmid begann den Auftritt mit "Blue Ridge Saga": exakt, sehr differenziert, stark bei den leisen Tönen, kräftig bei den "Tuttis". Kontrastreich in Takt und Melodie folgte die "Bohemian Rhapsody", die Queen-Sänger Freddie Mercury 1975 geschrieben hatte. Der schöne Konzertmarsch "Abel Tasman" gab den Wittnauern die Gelegenheit, zu zeigen, dass sie Märsche mögen und überzeugend interpretieren. Das Miteinander von Trompeten, Hörnern und Posaunen sowie die Übergänge der Klarinetten und Flöten waren ein Genuss. Es folgten die Polka "Am Seehafen" und der Nationalmarsch Amerikas "Unter dem Sternenbanner". Mit Abbas "Thank you for the music" dankten die Musiker dem Publikum. Gemeinsam spielten Söldener und Wittnauer "You raise me up" und das "Badnerlied".