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16. August 2012

Sommerflaute bei den Blutspenden

Der Bedarf an Blutspenden ist auch im Sommer hoch, aber zum Samstagstermin in March kamen nur wenige Spender.

  1. Der Blutspendetermin in Buchheim war nur mäßig besucht, was an der Urlaubszeit und dem über die Mittagszeit laufenden Spendetermin lag. Unter den Spendern, über die sich das DRK-Team freute, war auch Sabine Ambs aus Neuershausen, die zu ihrer 11. Spende gekommen war. Foto: mario schöneberg

MARCH-BUCHHEIM. Schon etwas enttäuscht waren die Verantwortlichen des Marcher Roten Kreuzes bei ihrem Blutspendetermin in der Buchheimer Festhalle. Ganze 47 Blutspenden konnten die Mitarbeiter des DRK-Blutspendedienstes nach vier Stunden am Samstagnachmittag mit zur Zentrale nach Baden-Baden nehmen.

Gerade in den Sommerferien seien Blutspenden wichtig, betont der DRK-Ortsvorsitzende Gottfried Fleck. Es seien viele Dauerspender im Urlaub; aber gerade der Urlaubsverkehr führe auch zu Unfällen, und für die Versorgung der Opfer würden dann neben den regulären Transfusionen, die bei Operationen oder für die Versorgung von Krebspatienten immer gebraucht würden, zusätzliche Blutkonserven benötigt. Nicht zuletzt aus diesem Grund wurde vor wenigen Jahren ein zweiter Blutspendetermin in March angesetzt. Der erste Termin in March ist seit 1966 traditionell kurz vor Weihnachten, in diesem Jahr am 21. Dezember. Zu diesen Terminen kommen in der Regel weit über hundert Spender.

Man merke schon, dass bei schönem Sommerwetter die Spendenbereitschaft nachlasse, erläutert Yvonne Frietsch, Terminleiterin des DRK-Blutspendedienstes in Baden-Baden. Immerhin drei Ärzte und fünf weitere medizinische Mitarbeiter umfasste ihr Team in March. Vom örtlichen Roten Kreuz kamen 22 ehrenamtliche Helfer hinzu, die sich auch um die Verpflegung der Spender kümmerten. Er vermisse diesmal die größeren Gruppen, berichtet Gottfried Fleck, sonst seien oft ganze Feuerwehrabteilungen oder Vereine zur Blutspende gekommen. Schade eigentlich, war es doch immerhin schon der 50. Termin, der in March stattfand; insgesamt 9648 Blutkonserven kamen hier bisher für kranke oder verletzte Menschen zusammen. Diesmal waren 54 Spendewillige gekommen, darunter vier Erstspender; sieben Personen mussten aus gesundheitlichen Gründen von der Blutspende zurückgestellt werden.

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Unter den Spendern waren auch Gabi Streicher aus Umkirch, die zum elften Mal zur Ader gelassen wurde, und Sabine Ambs aus Neuershausen, die zum sechsten Mal ihr Blut für Kranke hergab. Beide waren sich einig, dass ihnen der Aderlass am Arm nichts ausmache und sie auch den Blutverlust von rund einem halben Liter gut verkraften. Was sie freute, war, dass sich der unvermeidliche Stich in die Fingerkuppe zur Blutkontrolle deutlich weniger unangenehm als früher anfühlt. Eine verbesserte Pipette, die nicht mehr so tief in die Haut eindringt, sei der Grund hierfür, erläutert Yvonne Frietsch, die ausdrücklich dafür warb, gerade im Sommer zum Blutspenden zu gehen. Bestimmte Blutbestandteile seien nur wenige Tage haltbar, hier brauche es stetig Nachschub. Nächste Gelegenheiten, beim DRK Blut zu spenden, sind jeweils nachmittags am 22. August in Riegel, am 27. August in Denzlingen und am 4. September in Eichstetten. Zudem hat die Blutspendezentrale der Uniklinik Freiburg mehrmals in der Woche geöffnet.

Autor: Mario Schöneberg


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