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13. August 2011

REINLESEN

  1. gh Foto: Andreas Strepenick

Gerlinde Kaltenbrunner will alle Achttausender der Erde ersteigen, Michael Nehls fuhr mit dem Rennrad nahezu nonstop quer durch die USA, Brigid Wefelnberg rannte durch die Sahara: Das sind nur drei Extremsportlerinnen und -sportler aus Baden, die in Iris Hadbawniks Buch "Bis ans Limit" zu Wort kommen. Es ist ein Buch, das eine Antwort sucht auf die Frage, warum Menschen an ihre Grenzen gehen bei dem Versuch, etwas Außergewöhnliches zu leisten. Die Versuche finden statt unter dem Oberbegriff des Sports, es geht um körperliche Höchstleistungen, extreme Strapazen, die Überwindung von Todesangst und die Bereitschaft, für die Erfüllung eines Traumes das eigene Leben zu riskieren. Hadbawnik fragt, was Extremsportler motiviert, warum sie bis ans Äußerste gehen wollen und darüber hinaus. Sie sammelt Geschichten von Menschen, die der Erfüllung eines Zieles alles unterordnen, die von Außenstehenden häufig für Spinner gehalten werden und die nach immer neuen Herausforderungen streben. Sie wollen dorthin gehen, wo vor ihnen noch keiner war, manche mit äußerstem Egoismus. Sind es stets Helden? Selber lesen.

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Iris Hadbawnik: Bis ans Limit – und darüber hinaus. Faszination Extremsport. Verlag die Werkstatt Göttingen, 224 Seiten, 19,90 Euro.

Autor: str