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22. Februar 2010
"Wir haben als Team deutlich besser gekämpft"
Freiburgs Basketballerinnen gewinnen mit 72:60 in Herne.
FREIBURG. Freiburgs Erstliga-Basketballerinnen sind auf die Siegerstraße zurückgekehrt – zumindest für den Moment. Mit 72:60 (15:15, 17:16, 19:15, 21:14) schlugen sie gestern in fremder Halle den Herner TC und waren nach fünf Niederlagen in Serie nun zum zweiten Mal wieder erfolgreich. Ob der Knoten bei den USC-Frauen wirklich geplatzt ist, wird sich vielleicht an diesem Samstag weisen: Dann um 19.30 Uhr läuft Leipzig auf in der Sporthalle der Universität.
Die gestrige Partie gegen Herne hat eine Top-Scorerin, sie heißt Tina Menz und ist 21 Jahre jung. 28 Punkte erzielte die Aufbauspielerin "und machte eine sehr gute Partie", so Harald Janson, der Trainer der USC-Frauen. Wirklich maßgeblich für den Sieg sei aber in erster Linie die Mannschaftsleistung gewesen. "Wir haben als Team deutlich besser gekämpft als Herne." Nach einer recht ausgeglichenen ersten Halbzeit seien die Freiburgerinnen konzentrierter aus der Kabine gekommen und hätten sich binnen vier Minuten um fünf Punkte absetzen können. "Von da an waren wir immer zwischen zwei und acht Punkten in Führung." In der 35. Minute sei es den Eisvögeln dann gelungen, sich vorentscheidend zum 61:53 abzusetzen. "Wir haben den klar besseren Ganzfeldbasketball gespielt", analysierte der Coach. Freiburg habe sich insgesamt 18 Würfe mehr als der Gegner erarbeiten können: "Das ist enorm." Außerdem habe man Herne zu 20 Ballverlusten gezwungen und selber nur acht produziert. Last not least habe Jahzinga Tracey mit 20 Punkten und 14 Rebounds maßgeblich zum Erfolg beigetragen.
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Autor: Andreas Strepenick
