Wölfe

EHC Freiburg fährt 32. Niederlage im letzten Hauptrundenspiel ein

Benjamin Resetz

Von Benjamin Resetz

So, 04. März 2018 um 21:46 Uhr

EHC Freiburg

Der EHC Freiburg beendet die Hauptrunde in der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga gegen die Lausitzer Füchse mit 2:4. Nun folgt für die Wölfe die Abstiegsrunde.

FREIBURG. Der EHC Freiburg hat sein 52. und letztes Hauptrundenspiel in der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga gegen die Lausitzer Füchse mit 2:4 verloren, es war die 32. Niederlage. An der Ausgangssituation für die Abstiegsrunde ändert dies nichts. Schon vor der Partie stand fest, dass die Wölfe es mit den Tölzer Löwen zu tun bekommen.

Nahezu zur gleichen Zeit, als die Fußballer des SC Freiburg daheim Bayern München 0:4 unterlagen, empfingen die Wölfe in den Lausitzer Füchsen einen weniger prominenten Gegner. Mit Blick auf die Zuschauerzahl war dies nicht zuträglich. Und statt Punkten gab es nur einen doppelten Abschied sowie eine Premiere zu vermelden. Vor der Partie wurden die beiden EHC-Cracks Ben Walker und Mark Mancari verabschiedet. Die beiden Leistungsträger reisen zur Behandlung ihrer Verletzungen in die Heimat.

Den ersten Torerfolg verbuchte dennoch der EHC, dem die Anfangs- und Schlussphase im ersten Drittel gehörte. Sekunden vor der ersten Pause fand Julian Airich den mitgelaufenen Enrico Saccomani, der die Scheibe im Fallen im Tor unterbrachte. Die Breisgauer versuchten, die neutrale Zone mit steilen Pässen schnell zu überwinden, doch die Gäste erstarkten zunehmend. Per Bauerntrick überwand David Kuchejda EHC-Stammkeeper Mirsolav Hanuljak. Mit einer starken Bewegung setzte sich wenig später Christian Neuert durch und drehte die Partie (30.). Den Nackenschlag für den EHC machte Roope Ranta perfekt, der Neuert fand – 3:1 für den Gast (31.).

Im Schlussabschnitt feierte schließlich der 18-jährige Backup-Torhüter Leon Meder sein DEL-2-Debüt für den EHC. Und tatsächlich konnte er sich mit einigen Paraden auszeichnen. Die Partie selbst war nun sportlicher Leerlauf. Keine Mannschaft wollte noch viel riskieren. Dennoch verkürzte Dennis Meyer in Überzahl auf 2:3, ehe Jakub Kania per Empty-Net-Goal zum 4:2-Endstand traf.

Am Dienstag, 13. März, beginnt die erste Playdown-Runde mit dem Heimspiel der Wölfe gegen die Tölzer Löwen. Der Sieger dieser Serie von maximal sieben Partien hat den Klassenerhalt geschafft, der Verlierer muss in eine zweite Playdown-Runde. Der Verlierer dieser zweiten Runde steigt in die Oberliga ab.

Freib. - Weißwasser 2:4 (1:0, 0:3, 1:1)
Tore: 1:0 Saccomani (20.), 1:1 Kuchejda (27.), 1:2 Neuert (30.), 1:3 Neuert (31.), 2:3 Meyer (56.), 2:4 Kania (60.). Strafen: Freiburg 10, Weißwasser 6. Zuschauer: 1276.