Letzter Auftritt vor der Pause

Heinz Wittmann

Von Heinz Wittmann

Fr, 02. Februar 2018

Schwenningen Wild Wings

Schwenninger Wild Wings erwarten heute Eisbären Berlin.

EISHOCKEY (witt). Die Schwenninger Wild Wings erwarten heute um 19.30 Uhr in ihrem letzten Spiel vor der bis 27. Februar dauernden Olympia-Pause die Eisbären Berlin. Die Wild Wings haben ein kleines Punktepolster auf die Nicht-Pre-Play-off-Plätze: Auf den Tabellenelften Augsburg und den Zwölften Düsseldorf sind es jeweils fünf Punkte Vorsprung. "Welchen Platz wir holen, ist mir nicht so wichtig, Hauptsache, wir sind in den Playoffs dabei", sagt Benedikt Brückner. Der Abwehrmann hatte am 15. Dezember bei der 1:5-Niederlage in Bremerhaven im ersten Drittel einen harten Check bekommen. Der Verteidiger fiel mit einer Schultereckgelenksprengung für sechs Wochen und 16 Spiele aus und hat sich jetzt überraschend früh zurückgemeldet.

Auch Angreifer Andrée Hult, der zuletzt verletzungsbedingt fehlte, kann wieder auflaufen. Hult hatte sich am 18. Januar bei der 1:2-Niederlage in Köln eine Oberkörperverletzung zugezogen, ist jetzt aber wieder dabei. Die verletzten Verteidiger Jussi Timonen und Mirko Sacher stehen dann hoffentlich in den letzten drei Saisonspielen nach der Olympia-Pause wieder zur Verfügung: am Mittwoch, 28. Februar zu Hause gegen Mannheim, zwei Tage später in Iserlohn und zum Abschluss am Sonntag, 4. März daheim gegen Wolfsburg. "Ich erwarte kampfstarke Berliner", sagt Trainer Pat Cortina vor dem heutigen Heimspiel. Das Team aus der Bundeshauptstadt hat zwei Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten Nürnberg. Nach der Pleite gegen Augsburg gab es einige Pfiffe in der Mercedes-Benz-Arena. Und als die Eisbären ihren Olympiafahrern Marcel Noebels, Frank Hördler und Jonas Müller alles Gute für Pyeonchang wünschten, war die Halle praktisch schon leer.

"Wir müssen jetzt ein sehr starkes Spiel in Schwenningen hinlegen, um wichtige Punkte noch vor der Pause zu holen", so Nationalstürmer Noebels. Mit der Beste im Berliner Team war am Mittwoch der gebürtige Schwenninger Kai Wissmann. Der 21-jährige Verteidiger gab eine Vorlage, hatte bei einem Solo jedoch mit einem Lattenschuss Pech. Im Team von Trainer Uwe Krupp sind bis auf Stürmer Florian Busch, der seit sechs Wochen an einem Schädeltrauma leidet, alle Mann an Bord.