Partystimmung ohne Ende beim EHC Freiburg

Matthias Konzok

Von Matthias Konzok

Mo, 02. April 2012

EHC Freiburg

Kufencracks des EHC Freiburg holen sich ungeschlagen den Meistertitel in der Regionalliga und steigen in die Oberliga auf.

Der EHC Freiburg ist neuer Meister der Regionalliga Südwest. Zu Hause hat der EHC den Finaltriumph mit einem 8:5-Erfolg (3:1, 2:2, 3:2) über Stuttgart perfekt gemacht – und unbesiegt den Aufstieg in die Oberliga gefeiert.

Noch bevor das finale Duell angepfiffen worden war, hatte der Abend in der Franz-Siegel-Halle bereits seinen ersten emotionalen Höhepunkt erlebt. Die Trikotnummern von Ravil Khaidarov und Petr Mares wurden feierlich unter das Hallendach gezogen – somit werden sie beim EHC nie mehr vergeben. Die Auszeichnung nahm mit Thomas Dolak, der seit Dezember krankheitsbedingt hinter der Bande von Peter Salmik vertreten wird, eine weitere EHC-Ikone vor.

Während mancher der über 2600 Zuschauer noch seine Tränen der Rührung wegwischte, begab sich die Regionalliga-Mannschaft bereits auf die Mission Meisterschaft. Nach dem 5:1-Hinspielsieg in Stuttgart brachte der EHC diesmal einen verdienten 8:5-Erfolg unter Dach und Fach. So feierte Freiburg auch im 25. und letzten Saisonspiel den 25. Sieg. Zugleich ist der EHC somit sportlich für die Oberliga, die dritthöchste Liga, qualifiziert.

Auf den Rängen sorgten die Fans von Beginn an für Feierstimmung, lautstark hatten sie die herausragende Saisonleistung bejubelt. Natürlich kam am Finalabend das ganze Repertoire zum Zuge: Von "Oh wie ist das schön …" über "Der EHC ist wieder da!" bis hin zum Lieblingshit "Nie mehr vierte Liga!"

Natürlich wurde auf der Eisfläche ebenfalls überschwänglich gefeiert – schon mit dem Schlusspfiff war Goalie Christoph Mathis unter einem Spielerknäuel begraben worden. Otto Neideck, erster Bürgermeister der Stadt Freiburg, übergab EHC-Kapitän Patrick Vozar schließlich den Meisterpokal. Der Auftakt für eine ganz große Sause an der Ensisheimerstraße: Zunächst wurde auf dem Eis die Meisterschaft ausgiebig zelebriert, ehe die Festivitäten hinter das Stadion verlegt wurden. Dort feierten Fans, Spieler und die Verantwortliche den ersten Meistertitel seit 2003 gebührend weiter.

Tore: 1:0 (9.) Böcherer, 2:0 (13.) Benjamin . Stehle, 3:0 (15.) Timo Linsenmaier, 3:1 (19.) Schmitt, 4:1 (21.) Vozar, 4:2 (28.) Schmitt, 4:3 (28.) Schmitt, 5:3 (38.) Timo Linsenmaier, 6:3 (48.) Iliev, 7:3 (56.) Tobias Kunz, 8:3 (58.) Anton Bauer, 8:4 (60.) Bischoff, 8:5 (60.) Bischoff.

Zuschauer: 2612.

Schiedsrichter
: Sintenis (Bayreuth).

Strafen: Freiburg 16 – Stuttgart 8.