Attraktives Bällewerfen

Lars Blümle

Von Lars Blümle

Fr, 14. Oktober 2016

Oberliga BaWü

Beide Ottenheimer Teams haben am Samstag Heimspiele.

HANDBALL (lab). Dem TuS Ottenheim steht ein sportlich attraktiver Samstag ins Haus. Die Frauen beginnen das Handballfest um 18 Uhr mit einem Spitzenspiel gegen die HSG St. Leon/Reilingen, die Männer werden ab 20 Uhr versuchen im Derby gegen den TV Kenzingen in der Rheinauenhalle nachzulegen.

TuS Ottenheim – TB Kenzingen. Der Südbadenligist hat im dritten Heimspiel in Folge die Chance, sein Punktekonto auszugleichen. Dabei setzt das Team von Trainer Daniel Hasemann auf den Heimvorteil. Allerdings kommt mit Kenzingen ein Gegner in die Halle, der bisher einen guten Saisonstart hingelegt hat, und auch in fremden Hallen überzeugte, wie beim 38:27-Sieg in Altenheim. Nach langjähriger Oberliga-BW-Zugehörigkeit musste der TB in der vorigen Saison den Weg in die Südbadenliga antreten und fünf Abgänge kompensieren. Der Kern des Teams blieb und bringt viel Routine mit. Dem muss Ottenheim mit einer kompakten Defensive entgegentreten. "Wir wollen an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und den dritten Sieg in Folge einfahren", sagt Daniel Hasemann, der trotz des starken Gegners auf einen doppelten Punktgewinn setzt. Dafür hat er alle Mann an Bord.

TuS Ottenheim – HSG St.Leon/Reilingen. Nachdem der neue Tabellenführer Bönnigheim die Frauen des TuS Ottenheim am vergangenen Wochenende in der Oberliga wieder auf den Boden der Tatsache geholt hat, empfängt die Ried-Sieben ein weiteres Team aus dem Spitzenfeld. Die Gäste liegen mit 8:0 Punkten auf dem zweiten Tabellenrang und überzeugten bisher vor allem in der Abwehr. Knapp 19 Gegentore hat die HSG bisher im Schnitt pro Spiel hinnehmen müssen. "Die Mannschaft hält sich an die klaren Absprachen des Trainers", beschreibt TuS-Coach Jochen Baumann eine der Stärken des Gegners. "In Bönnigheim hatten wir kein Tempo und keine Durchschlagskraft, genau das brauchen wir am Samstag wieder".

Vor eigenem Publikum will man zeigen, dass man es besser kann. Trainer Jochen Baumann weiß, die Leistung seines Teams realistisch einzuordnen und warnt davor, ob des aktuellen Tabellenplatzes ins Träumen zu kommen. Dennoch sieht er auch gegen die HSG Chancen. "Wir müssen unsere Leistung komplett abrufen". Er kann am Samstag wieder auf Louisa Gruber zurückgreifen und hat somit einen kompletten Kader aufzubieten. Mit seinen Spielerinnen will Baumann einen Schritt nach dem anderen gehen. Mit den Zuschauern im Rücken könnte so ein Erfolg winken.