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Von Wolfgang Künstle, Lars Blümle & BZ-Redaktion

Mo, 26. März 2018

Oberliga BaWü

SÜDBADENLIGA

"Die HSG war besser"

HSG Konstanz II – TuS Schutterwald 33:28 (16:11) (wk). "Wir sind auf eine Mannschaft getroffen, die manche Dinge einfach besser gelöst hat als wir", sagte TuS-Trainer Nico Baumann und fügte an: "Wir haben nicht schlecht gespielt, doch die HSG war besser, das muss man neidlos anerkennen." Der TuS fand zunächst überhaupt nicht in dieses Topspiel und lag nach zehn Minuten mit fünf Treffern zurück. Diesem Rückstand lief der TuS fortan hinterher. Hatte er sich ein wenig herangearbeitet, brachten individuelle Fehler die Gäste wieder in die Bredouille. Torhüter Felix Heuberger war im Training umgeknickt und hatte keinen guten Tag, die 6:0-Abwehr kam mit dem Konstanzer Rückraum nicht zu Recht. Eine Umstellung auf ein 5:1 in der zweiten Hälfte brachte Besserung. Doch es half nicht. "Wir sind in der Breite besser aufgestellt als die meisten anderen Teams, doch uns fehlen die Topshooter, die die einfachen Tore machen", analysierte Baumann die Gesamtsituation des Tabellendritten.

TuS Schutterwald: F. Heuberger, Herrmann; Wöhrle 2, Ehrler 1, T. Heuberger 6, Bachmann 2, Cesar 2, Huck 1, Möschle 1, Baumann 8/3, Harter 3, Seigel 2, Schöttler. Spiel-Film: 4:1, 7:2 (11.) 9:5, 12:9, 13:10 (26.), 16:11 – 20:13 (37.), 21:15, 23:19, 25:22 (50.), 28:22, 31:24, 31:26, 33:28.

Frühe Entscheidung

TV St. Georgen – TuS Altenheim 15:32 (7:19) (daw).Nach rund vier Minuten stand es 3:3. Etwa 14 Minuten später und nach einem 8:0-Lauf des TuS Altenheim war ein 3:11 daraus geworden, und die Partie war schon entschieden. "Wir sind konzentriert in der Abwehr gestanden und haben vorne die 1:1-Situationen gewinnen und den Ball auch gut durch unsere Reihen gespielt", fasste der Altenheimer Trainer Timo Heuberger diese Phase und im Grunde das ganze Spiel zusammen. Die junge Altenheimer Mannschaft nutzte das Spiel beim verletzungsgeplagten Tabellenletzten, um nach zwei zuletzt schwächeren Auftritten "wieder zum eigenen Spiel zu finden", wie es Heuberger formulierte. "Eine sehr sehr gute Leistung."

TuS Altenheim: Grangé; Reuter, Sutter 9, Teufel 2, Fels 2, S. Rudolf 2, Meinlschmidt 9, Höfer, Kugler 2/1, Biegert 4, Gieringer , Michel, N. Rudolf 2. Spiel-Film: 3:3, 3:11 (19.), 6:12, 7:15, 7:19 – 7:21, 10:25 (43.), 12:30 (52.), 15:32.


OBERLIGA FRAUEN

Erster Heimsieg

TuS Ottenheim – HSG Strohgäu 25:23 (12:14) (lab). Der personell geschwächte Tabellenvorletzte erkämpfte sich seinen ersten Heimsieg der Saison. Dabei sah es zunächst nicht gut aus, zehn Minuten vor der Halbzeit lag der TuS sechs Treffer zurück. Zur Halbzeit waren es nur noch zwei. "Sie geben halt nie auf", lobte Ottenheims sportliche Leiterin Steffi Graf den Einsatz der Mannschaft. Die Gastgeberinnen erarbeiteten sich dann in der zweiten Halbzeit das Glück, das in vielen Partien zuvor fehlte. Jule Frenk im TuS-Tor parierte vor allem in der Schlussphase wichtige Würfe und hielt damit die verdienten Punkte fest. Auch als Strohgäu zwei Minuten vor Spielende in eine offene Manndeckung überging, ließ sich Ottenheim nicht beirren, Tatjana Karkossa und Vivienne Quennet machten mit zwei Treffern den Sack zu. "Hut ab, wie die Mannschaft sich zurückgekämpft hat. Das macht mich schon stolz", bekannte TuS-Coach Tobias Buchholz.

TuS Ottenheim: Frenk, C. Geppert; Le. Bing 2, Lu. Bing, Günther 7, T. Karkossa 5, Quennet 2, P. Karkossa 5/2, Hoppen 3/2, Schnak 1, L. Geppert. Spiel-Film: 3:2, 5:7, 6:12 (19.), 12:14 – 12:15, 16:15 (36.), 20:18, 23:22 (58.), 25:22, 25:23.