VOR DEM ANWURF

fgi/nm

Von Felix Gieger & Nils Jakob Müller

Fr, 04. Mai 2018

Südbadenliga

Südbadenliga Männer

SG Waldkirch/Denzlingen – TV St. Georgen/Schwarzwald. Die Ausgangssituation ist klar. Gewinnen die Elztäler am Samstagabend gegen den schon sicheren Absteiger, bleiben sie drin. Bei einer Niederlage und gleichzeitigem Punktgewinn der Kenzinger Lokalkonkurrenz geht es in die Relegation. Ein Spiel mit Endspielcharakter also. "Es gibt keine Ausreden", sagt Waldkirchs Kapitän Patrick Hoch. Dass der Gegner keinesfalls Laufkundschaft ist, weiß man bei bei der SG auch. "Wir werden nichts geschenkt bekommen", sagt Hoch. Doch klar ist, dass man gegen den Tabellenletzten gewinnen will. Dazu muss man die offensive Abwehr der Schwarzwälder knacken und hinten zupacken. Kadertechnisch sieht es derweil gut aus für das Saisonfinale.

HGW Hofweier – TB Kenzingen. Unterschiedliche Voraussetzungen bei den beiden Kontrahenten. Während die Gastgeber noch theoretisch die Aufstiegsrelegation erreichen können, wollen die Kenzinger die Abstiegsrelegation verhindern. Das allerdings hat das Team von Trainer Aurelijus Steponavicius nicht mehr in der eigenen Hand. "Wir haben nichts mehr zu verlieren", sagt Steponavicius dementsprechend – und schielt schon mit einem Auge in Richtung Saisonverlängerung. Doch vorher geht es noch in die Ortenau. "Wir wollen uns ordentlich verabschieden", so Steponavicius, für den es das letzte Ligaspiel beim TBK ist. Personell sieht es dabei erneut schwierig aus. Zusätzlich zu einigen Fehlstellen im Kader ist noch der ein oder andere Akteur angeschlagen.

SG Köndringen-Teningen II – HC Hedos Elgersweier. Sich mit einer "guten Leistung aus der Saison verabschieden", das will die Drittligareserve von Trainer Manfred Chaumet. Tabellarisch geht es dabei für beide Teams um nichts mehr. "Am Ende hat es sich so eingependelt wie erwartet", sagt Chaumet. Am Samstag erwartet die Teninger, die am Ende Neunter oder Zehnter werden, zum Abschluss eine Herausforderung. "Der Gegner hat eine starke erste Sieben", weiß Chaumet, der sehr zufrieden mit dem Abschneiden seines Teams ist. Auch am Samstag will man bestehen. "Dafür müssen wir um eine Klasse besser verteidigen als vergangene Woche", so Chaumet, der auf Routinier Christian Hefter verzichten muss.

Landesliga Männer

HSG Freiburg – HSG Mimmenhausen/Mühlhofen. Meister gegen Absteiger: Sportlich ist die Saison für beide Mannschaften schon gelaufen, auf beiden Seiten geht es nur noch um einen erfolgreichen Rundenabschluss. "Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen, auch wenn wir momentan auf dem Zahnfleisch gehen, was das Personal angeht", sagt HSG-Trainer Patrick Schweizer. Schließlich könnte der TuS Oberhausen nach Punkten gleichziehen, sollten die Freiburger verlieren. Den Meistertitel würde das die HSG dank des direkten Vergleichs mit Oberhausen nicht kosten, "es wäre aber schön, die einzigen mit den erreichten Punkten zu sein", stellt Schweizer in Aussicht.
HU Freiburg – HSG Dreiland. Vergangenes Wochenende gab es bei der HU Freiburg und der HSG Dreiland ein kollektives Aufatmen: Beide Mannschaften hatten ihr vorletztes Saisonspiel gewonnen und konnten sich somit jeglicher Abstiegsängste entledigen. "Es ist immer schön, wenn man ein Endspiel gewinnt. Jetzt können wir das letzte Spiel nochmal so richtig genießen", sagt HU-Trainer Dirk Lebrecht – und freut sich. Lebrecht wird vorerst zum letzten Mal für die Union an der Seitenlinie stehen, ehe Jonas Eble nach der Sommerpause das Traineramt bei der Mannschaft aus dem Breisgau übernimmt.
TuS Oberhausen – SG Schenkenzell/Schiltach. Nach dem Auswärtssieg in Rielasingen steht fest: Für den TuS Oberhausen geht die Saison in die Verlängerung. Als designierter Vizemeister wird Oberhausen in der Relegation um den Aufstieg in die Südbadenliga spielen. Zuvor wollen die Hüsemer die reguläre Runde mit einem Sieg beenden und den zweiten Platz gebührend mit den Fans feiern – immer mit Blick gen Norden, wo sich entscheidet, ob es in der ersten Runde der Aufstiegsrelegation gegen den SV Ohlsbach oder die HSG Ortenau-Süd gehen wird.

TV Pfullendorf – TV Herbolzheim. Mit dem Auswärtsspiel im oberschwäbischen Pfullendorf endet für Herbolzheim eine Saison, von der man, so TVH-Sprecher Otmar Haag, "im Vorfeld sicherlich mehr erwartet hatte". Was in der Mannschaft steckt, die in der Hinrunde empfindliche Ausfälle hinnehmen musste, wurde in der Rückrunde deutlich: Auf dem Rückserien-Tableau ist Herbolzheim Zweiter. Im Saisonendspurt kehrte dann allerdings das Verletzungspech nach Herbolzheim zurück. Haag: "Das passt ins Bild dieser Saison." Obwohl man beim TVH froh ist, wenn die Spielzeit vorbei ist, will die Auswahl ihr letztes Spiel beim TV Pfullendorf, der noch auf den Abstiegsrelegationsplatz abrutschen kann, gewinnen und sich für die Niederlage im Hinspiel revanchieren.