VOR DEM ANWURF

Nils Jakob Müller

Von Nils Jakob Müller

Fr, 15. Dezember 2017

Landesliga Süd

LANDESLIGA MÄNNER
HU Freiburg – TV Herbolzheim
Kurz vor der Winterpause wagt HU-Trainer Dirk Lebrecht einen Blick auf die Rückrunde. "Wir sind schwer reingekommen", sagt der Freiburger Coach. Nun, so Lebrecht, finde sich sein Team mehr und mehr in der Liga zurecht. "Jetzt wollen wir unseren guten Lauf fortsetzen und auch einen Großen der Liga Zuhause schlagen." Denn trotz der tabellarischen Situation – der kommende Gegner, TV Herbolzheim rangiert derweil auf dem vorletzten Platz – zählt der TVH für die Union zu den Top-Teams der Liga. "Herbolzheim hat einen sehr wurfgewaltigen Rückraum", meint Lebrecht. Der soll den Herbolzheimern helfen, nach zwei Spielen ohne Sieg wieder zu punkten, um nicht den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren. Wer beim TVH, der seit Saisonbeginn mit Verletzungssorgen zu kämpfen hat, am Wochenende auflaufen wird, war unter der Woche noch unklar. "Wir werden erst am Spieltag entscheiden, welcher der Rekonvaleszenten uns am Samstag helfen und eingesetzt werden kann," meint TVH-Trainer Mario Reif.

TuS Ringsheim – HSG Freiburg
Der TuS Ringsheim blieb bislang hinter den eigenen Erwartungen zurück. Unter der Woche verkündeten die Ortenauer, die derzeit den elften Tabellenplatz belegen, die einvernehmliche Trennung von Trainer Volker Klatt. Man dürfe den TuS trotz des Tabellenplatzes nicht unterschätzen, warnt HSG-Trainer Max Wachter. "Sie sind sehr heimstark, alle vier Siege haben sie Zuhause geholt." Zudem werde auch der neue Trainer "wieder mehr Schwung in die Mannschaft bringen", glaubt der Freiburger Coach. Tatsächlich gewannen die Ringsheimer vergangenen Dienstag unter der Regie von Heiko Rogge im Halbfinale gegen die SG Schramberg im Halbfinale des südbadischen Handball-Pokals souverän mit 25:32. Nichtsdestotrotz will die HSG ihrer Favoritenrolle gerecht werden: "Wir wollen auch im letzten Spiel des Jahres auswärts punkten und uns für die gute Hinrunde belohnen", sagt Wachter.

LANDESLIGA FRAUEN
TV Todtnau – HSG Freiburg III
Aus den vergangenen drei Partien holte die HSG Freiburg III die maximale Ausbeute von sechs Punkten. Diese Serie wollen die HSG-Werferinnen im Duell mit dem Verfolger TV Todtnau ausbauen, ehe es in die Winterpause geht. "Wir hoffen, dass wir gegen Todtnau einen guten Jahresabschluss hinlegen können", sagt HSG-Trainer Konstantin Schäfer.