Hennig und Kirner im Spitzenfeld

goe

Von goe

Fr, 02. Dezember 2016

Tischtennis

Tischtennis-Talente überzeugen bei deutscher Top-24-Rangliste.

TISCHTENNIS (goe). Toller Erfolg für Sven Hennig vom Regionalligisten 1844 Freiburg und die Emmendingerin Jana Kirner: Beim Top-24-Ranglistenturnier in Wiesbaden schafften beide nicht nur die Qualifikation für die Top 12 Rangliste Mitte Februar; nach den Plätzen drei (Hennig) und vier (Kirner) darf sich das Tischtennis-Duo aus dem Breisgau dort sogar etwas ausrechnen.

Hennig war vor allem erleichtert über sein Spielniveau. So eine Qualität hatte er lange nicht mehr erreicht. "Ich bin mit einer 5:3-Bilanz Dritter geworden. Das hat nur geklappt, weil ich die wichtigen Spiele gewonnen habe. In der Vergangenheit war das eher nicht so", gestand der 1844-Spieler. Auf dem Weg zu seinem ersten nationalen Podestplatz im U-18-Bereich besiegte er den topgesetzten Jannik Xu (TTC Seligenstadt) nach 0:2-Rückstand.

"Für Sven war es vor allem wichtig, dass er nach seinem Wechsel zum Tischtennisinternat Düsseldorf diese gute Leistung erbringen konnte", sagte Vereins- und Verbandstrainer Konstantin Chepkasov. Nach den Sommerferien war der Freiburger ins Internat des Deutschen Tischtennis-Bundes gezogen. Seitdem meistert der 15-Jährige die hohe Belastung aus drei Trainingseinheiten pro Tag und vielen Wochenendfahrten von Düsseldorf nach Freiburg, wo er weiter für 1844 spielt.

Jana Kirner, die für den Regionalligisten DJK Offenburg II spielt und vor allem im Freiburger Landesstützpunkt trainiert, wäre gerne auf das Podest gekommen. "Natürlich bin ich insgesamt zufrieden und stolz darauf, zu den besten vier Spielerinnen in Deutschland zu gehören", sagte Kirner. Aber die Niederlagen gegen Spielerinnen aus dem eigenen Verband wie im Halbfinale gegen Wenna Tu (Neckarsulm) wurmten sie sehr. Kirner ist in der breit aufgestellten nationalen Spitze der U-15-Spielerinnen eine der Favoritinnen für den Erfolg beim Top-12-Turnier.