Ein Punkt aus drei Spielen

Christian Engel

Von Christian Engel

Do, 03. Mai 2018

Hockey

Hockeyteams von 1844 Freiburg schwächeln.

HOCKEY (chen). Oberliga Frauen: HC Ludwigsburg – 1844 Freiburg 1:1; Stuttgarter Kickers – 1844 Freiburg 6:0. Zwei Mammutspiele standen vergangenes Wochenende auf dem Programm der Hockeyfrauen: Auswärts gegen den Ersten und Zweiten der Tabelle. Beim Zweiten, HC Ludwigsburg, startete 1844 brillant. Fridde Jagau gelang ein Traumtor: Einen Abpraller der gegnerischen Torhüterin nahm sie volley mit der Rückhand, rollte sich à la Boris Becker ab und ballte die Faust. In der Folge hatte Freiburg unzählige Torszenen, aus denen allerdings kein weiterer Treffer entsprang.

Und so ist der Sport nun mal: Machst du vorne die Bude nicht, fängst du hinten irgendwann einen Gegentreffer. Ungeschriebenes Gesetz. Ludwigsburg spielte überaus passiv und wartete nur auf Fehler des Gegners. Und der kam: Zehn Minuten vor Schluss lief Freiburg in einen Konter, den es nicht unterbinden konnte – Ludwigsburg glich aus. Beim Punkt blieb es.

Ein Punkt wäre am Sonntag schön gewesen. Aber da ging es gegen die Stuttgarter Kickers. Und die sind diese Saison im Punkteabgeben nicht so gut – von möglichen 30 Punkten hatten sie bis dahin 30 Punkte geholt. Drei weitere kamen gegen Freiburg dazu. 1844 hielt in der ersten Hälfte gut mit, bekam aber kurz nach dem Wechsel viele leichte Gegentreffer. Da war die Stimmung dahin – und Stuttgart stand als Aufsteiger fest.

Regionalliga Männer: Nürnberger HTC II – 1844 Freiburg 4:2. Freiburg muss weiter auf einen Sieg warten. Auch das dritte Spiel dieses Frühlings konnte das Team um Trainer Patrick Schütze nicht gewinnen, obwohl es nach dem ersten Durchgang noch ganz danach ausgesehen hatte. Der Schlafmützigkeit der Anfangsphase blieben die Freiburger treu, nach zwei Minuten liefen sie einem Rückstand hinterher. Aber bereits nach einer Viertelstunde glich Julian Beck aus, Leon Martini erhöhte kurz darauf per Strafecke. In der zweiten Hälfte brach Freiburg dann völlig ein. Die Offensive spielte kaum mehr Chancen heraus, verballerte die wenigen Möglichkeiten, verlor zu schnell den Ball in der Vorwärtsbewegung. Dadurch war das Freiburger Gehäuse unter Dauerbeschuss, keine Überraschung also, dass Nürnberg noch drei Mal traf.