Ringen

Kantersieg für die RKG Freiburg, TuS Adelhausen unterliegt knapp

Andreas Strepenick, aktualisiert um 12.03 Uhr

Von Andreas Strepenick & aktualisiert um 12.03 Uhr

So, 17. September 2017 um 11:14 Uhr

Ringen

Gemischte Bilanz für die südbadischen Ringerteams: TuS Adelhausen unterliegt in Neckargartach knapp mit 10:12, die RKG Freiburg feiert einen 18:5-Kantersieg in Urloffen.

In der Tabelle der Gruppe Südwest liegen sie gleich nebeneinander, die südbadischen Ringer-Mannschaften der Bundesliga nach dem dritten Kampftag: Adelhausen auf Platz vier, Freiburg auf Platz fünf und Urloffen auf Rang sechs. Die Ringer vom Dinkelberg haben aber erst zwei Kämpfe absolviert, Freiburg kann nach zwei Niederlagen den ersten Punktgewinn verbuchen und Urloffen bildet nach drei Niederlagen in Serie zum Saisonauftakt das Schlusslicht zusammen mit dem SV Triberg. Überraschend an der Spitze steht nach drei Siegen hintereinander der SV Alemannia Nackenheim.

Acht der zehn RKG-Ringer erfolgreich

Die RKG Freiburg 2000 konnte mit ihrem Auswärts-Wochenende äußerst zufrieden sein: Acht ihrer zehn Ringer entschieden ihre Kämpfe beim ASV Urloffen in der Athletenhalle nördlich von Offenburg für sich: Givi Davidovi, Florian Losmann, Manuel Wolfer, Rainhold Kratz, Stefan Käppeler, Ivan Drobny, Armands Zvirbulis und Balasz Kiss. Für die Ortenauer waren einzig und allein Marius Lucian Atofani im Freistil und Julian Neumaier im griechisch-römischen Stil erfolgreich.

"Ich bin total zufrieden mit dem Team" RKG-Coach Luigi Tascillo
RKG-Coach Luigi Tascillo war äußerst zufrieden. "Bis zur Pause gewannen wir die ersten fünf Kämpfe und starteten stark", sagte er der Badischen Zeitung. "In der zweiten Runde hätte ich gedacht, dass Urloffen aufholen kann." Dies sei den Ortenauern freilich nicht gelungen. Der letzte Kampf des Abends war dann ein Aufgabesieg. Andreas Boczek vom ASV Urloffen habe verletzungsbedingt von der Matte gehen müssen, berichtete Tascillo.

Extra-Lob für Losmann und Käppeler

"Die Mannschaftsleistung hat gestimmt, ich bin total zufrieden mit dem Team", so der RKG-Coach. "Florian Losmann hat bewiesen, dass er zu Recht in der Mannschaft steht. Er hat einen Spitzenkampf gemacht. Unsere ausländischen Ringer waren wie gewohnt stark, und die anderen ebenso. Auch Stefan Käppeler machte einen starken Kampf."

Knapper ging es zu in der Römerhalle des VfL Neckargartach. Fünf Ringer aus der Riege vom Hochrhein waren hier erfolgreich: Ivo Angelov, Danijel Janecic, Zelimkhan Khadjiev, Michael Kaufmehl und Christian John. Doch die Heimmannschaft hatte ebenfalls fünf Sieger auf ihrer Seite: Levan Metreveli Vartanov, Azamat Kabisov, Christian Maier, Fabian Fritz und Bogdan Eismont. Zwei Punkte mehr gaben am Ende den Ausschlag.

Große Verletzungsprobleme beim TuS Adelhausen

TuS-Coach Florian Philipp nannte als Grund für die Niederlage die großen Verletzungsprobleme in der Riege aus Adelhausen. Viele Ringer seien angeschlagen. "Trotzdem fuhren wir mit der bestmöglichen Mannschaft nach Neckargartach." Der Kampfverlauf sei soweit in Ordnung gegangen. "Wir waren nicht chancenlos und führten vor den beiden letzten Kämpfen mit 10:6. Aber am Ende verloren wir knapp", sagte Philipp der BZ.

Am 30. September das erste Ringer-Derby

Am Samstag, 30. September, um 19.30 Uhr kommt es erstmals in dieser Saison in der Bundesliga-Gruppe Südwest zum südbadischen Derby zwischen dem TuS Adelhausen und der RKG Freiburg. Das sportliche Highlight der Vorrunde findet in der Dinkelberghalle statt. "Adelhausen ist immer noch Favorit", glaubt RKG-Coach Luigi Tascillo. "Die haben mehr Einsatzmöglichkeiten. Aber wie man gestern Abend in Neckargartach gesehen hat: Nichts ist unmöglich."