Ringen

RKG Freiburg unterliegt im Heimkampf Spitzenreiter ASV Mainz mit 5:22

tfe

Von tfe

Sa, 21. Oktober 2017 um 23:01 Uhr

Ringen

Schon im Vorfeld hatten sich die Erstliga-Ringer der RKG Freiburg wenig Siegchancen gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter aus Mainz ausgerechnet. Sie sollten sich nicht getäuscht haben. Die Karnevalstädter setzten sich humorlos mit 22:5 im Breisgau durch.

Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison der Freiburger. In den bisherigen Heimkämpfen wurde das Konzept der RKG bereits im Vorfeld gehörig durcheinandergewirbelt und sorgte für tiefe Sorgenfalten auf der Stirn der Verantwortlichen. Kurzfristig hatte sich Fliegengewichtler Nicola Mengheti krankheitshalber abgesagt, so dass Matthias Liebherr aus der zweiten Mannschaft ran muste. "Auch mit Mengheti wären die Chancen für uns sehr gering gewesen, wir wollen den Zuschauern gute Kämpfe zeigen, und versuchen, das Beste daraus zu machen", sagte RKG-Coach Viktor Reh vor dem ersten Mattenduell.

Der ungeschlagene Tabellenführer aus Mainz trat mit voller Kapelle in Freiburg an, und die rund 200 Zuschauer in der Vigeliushalle sahen gleich, warum die Pfälzer die Runde dominieren. Matthias Liebherr (57 kg griechisch), der moldavische Neuzugang im Schwergewicht, Andrej Romanov, Florian Losmann (61 kg Freistil) sowie Maximilian Remensperger (96 kg griechisch) mussten am Ende ihren Gegnern gratulieren. Einzig RKG-Greco-Rringer Amiran Shavadze sorgte vor der Pause mit seinem Schultersieg über Ilir Sefai für die ersten Punkte auf der Freiburger Habenseite.

Der zweite Freiburger Erfolg, der aber auch der letzte an diesem Abend sein sollte, steuerte Freistil-Weltergewichtler Lars Schäfle mit einem 6:4-Punktsieg über Ercihan Albayrak bei. Danach hatten die Rheinhessen das Heft wieder fest in der Hand. RKG-Neuzgang Kevin Henkel (71 kg Freistil), Julian Steinbach (80 kg griechisch), Ivan Drobny (75 kg griechisch) und Stefan Käppeler (75 kg Freistil) mussten sich trotz teils heftiger Gegenwehr den ASV-Ringern beugen. "Die Mainzer sind eine ganz andere Hausnummer", stellte der Freiburger Übungsleiter Viktor Reh hinterher realistisch fest. Die Freiburger müssen sich auf die kommenden Aufgaben gegen Nackenheim, Urloffen und Triberg konzentrieren, um den angestrebten fünften Platz, der für die Playoffs berechtigt, zu erreichen.