SPORTSPIEGEL

Matthias Konzok

Von Matthias Konzok

Mo, 12. November 2018

Tischtennis

SPORTSCHIESSEN

Rückschlag für ESV Weil

Der Saisonstart verlief verheißungsvoll für die Luftpistolenschützen des ESV Weil, mit zwei Siegen in drei Duellen nahmen sie Kurs auf das Finale um die deutsche Meisterschaft. Doch im bayerischen Burgau folgte nun ein Rückschlag, "das Bundesliga-Finale zu erreichen, wird nun eng", sagte Helga Kopp nach den Niederlagen gegen den KKS Hambrücken (2:3) und Gastgeber SV Waldkirch (0:5). Insgesamt "hatten wir viele hohe Neuner, aber zu wenig Zehner", resümierte die ESV-Trainerin. Positiv: Pavel Svetlik habe sich gefangen, und "Michael Schwald schießt konstant stark". Gegen Hambrücken fehlten Svetlik und Nathalie Schelken ein respektive zwei Ringe zum Stechen, und dem ESV in der Summe ein Zähler zum dritten Saisonsieg. Der Wettkampf gegen Waldkirch sei sehr spannend gewesen, die Entscheidung fiel in vier Duellen erst in der vierten und letzten Serie – durchweg zu Ungunsten des ESV, der auf Rang sieben abrutschte. Rang vier und somit die Finalqualifikation zu erreichen, erschwert das Weiler Restprogramm: In den sechs ausstehenden Kämpfen trifft der ESV auf drei Teams aus den Top-Fünf.

KKS Hambrücken – ESV Weil 3:2 (1874:1870 Ringe). Wußler – Schwald 377:380; Mader – Svetlik 380:379; Gro – Schebesta 376:370; Göpfrich – Schelken 374:372; Köhler – Garconnot 367:369.

SV Waldkirch – ESV Weil 5:0 (1884:1865)

Kindig – Schwald 385:382; Grgic – Svetlik 383:382; Holderried – Schebesta 376:366; Schulz – Schelken 370:367; Kugelmann – Schröder 370:368.


RINGEN

WKG verliert erneut

WKG Weitenau-Wieslet – KSV Schriesheim 18:19 (BZ). Mit Zuversicht war die WKG Weitenau-Wieslet in die Rückrunde gestartet. Doch Punkte gab es für den Ringer-Regionalligisten bisher keine, die WKG verlor auch den dritten Kampf nach dem Stilartwechsel. Zum zweiten Mal fehlte nur ein Mannschaftspunkt, um zumindest ein Remis zu erreichen – dem KSV Schriesheim unterlag Weitenau-Wieslet mit 18:19. Im Vorkampf (4:30) war die WKG noch chancenlos gewesen, diesmal strichen die Schützlinge des Trainerduos David Muller und Kai Vögtlin insgesamt fünf Siege (Shindov, Tröndlin, Simon Dürr, Ohanian, Kilchling) ein, wobei die Gäste das Freistil bis 61 Kilogramm unbesetzt ließen. Nicht zu kompensieren waren die drei Ausfälle in den oberen Gewichtsklassen (Alex Asal, Michael Herzog, Marcus Mickein), so musste Dennis Kronenberger vom Mittelgewicht ins 86er Freistil aufrücken – und wurde dort geschultert. In der Tabelle wurde Weitenau-Wieslet von der AVG Sulgen vom siebten Platz verdrängt, liegt aber weiter nur drei Zähler hinter dem Sechsten KSV Hofstetten.

Adelhausen II rutscht ab

ASV Schorndorf – TuS Adelhausen II 28:6 (BZ). Der TuS Adelhausen II ist auf den vorletzten Platz der Ringer-Regionalliga abgerutscht. Zu eindeutig waren die Kräfteverhältnisse bei der 6:28-Niederlage beim ASV Schorndorf. Lediglich Marius Quinto sowie Nick Matuhin, der nach seiner Weltmeisterschaft-Teilnahme in der Reserve zum Einsatz kam, konnten ihre Kämpfe gewinnen. Beim TuS, der erneut drei Jugendringer (Naumann, Reinger, Zavarin) aufbot, durfte Alican Ulu einen Achtungserfolg vermelden: Im Greco bis 66 Kilogramm vermied er gegen den weißrussischen Punktegaranten Ivan Huzau einen Vierer. Auf den Nachholkampf im 80er Greco zwischen Karan Mosebach gegen Philipp Späne, welchen der ASV beantragt hatte, verzichteten die Adelhauser.

TISCHTENNIS

Kurze Weiler Hoffnung

ESV Weil – TTC Weinheim 3:6 (BZ). Die Tischtennisspielerinnen des ESV Weil müssen weiter auf ihren ersten Saisonsieg warten. Ein Erfolg gegen den noch ungeschlagenen TTC Weinheim wäre indes eine kleine Überraschung gewesen – am Ende stand eine 3:6-Niederlage.

Dabei hatte sich für ESV-Trainer Alen Kovac während des Duells mit dem neuen Rangzweiten eine Hoffnung erfüllt: ein Weiler Erfolg im Doppel. Dank des Fünf-Satz-Sieges von Charlotte Carey und Qian Wan verbuchte der ESV seinen erst zweiten Doppelpunkt in dieser Saison. Anstatt mit 0:2 ging es mit 1:1 in die Einzel, "das macht es einfacher", sagte Kovac. Doch dann setzte sich die Qualität der Gäste durch. Einzig Carey punktete noch auf Weiler Seite, die Waliserin gewann auch ihre beiden Einzel. Doch nur noch einmal kam der ESV in die Nähe eines Punktgewinns: Volha Lazarkova holte gegen Leonie Hartbrich einen 0:2-Satzrückstand auf, verlor aber im fünften Durchgang.

Kompakt: Carey/Wan – Säger/Wolf 12:10, 11:8, 6:11, 9:11, 11:6; Scholz/Lazarkova – Hartbrich/Weimer 9:11, 9:11, 4:11; Carey – Wolf 13:11, 7:11, 11:5, 11:7; Scholz – Säger 4:11, 4:11, 3:11; Wan – Patseyeva 9:11, 11:9, 4:11, 3:11; Lazarkova – Hartbrich 5:11, 8:11, 11:4, 11:8, 3:11; Carey – Säger 11:9, 11:5, 11:8; Scholz – Wolf 8:11, 5:11, 4:11; Wan – Hartbrich 10:12, 11:5, 10:12, 5:11.