Packende Finalläufe unter Flutlicht

Christel Siegmund

Von Christel Siegmund

Di, 06. Februar 2018

Ski Alpin

Rennläufer der Altersklassen U 14 und 16 zeigen bei Parallelslalom und Spezialslalom am Seibelseckle eindrucksvoll ihr Können.

SKI ALPIN. Bei besten Bedingungen hat die Regio Nord im Skiverband Schwarzwald (SVS) die Rennen Nummer drei und vier der SVS-Zienercup-Wertung auf der Piste am Nordschwarzwälder Seibelseckle ausgetragen. Am ersten Renntag kam bei den unter Flutlicht ausgetragenen Finalläufen großes Wettkampf-Feeling auf. Am Auftakttag, der den gut 70 angetretenen Athleten der Schülerklassen U14 und U16 einiges an Durchhaltevermögen abverlangte, wurden in den Zeitläufen die Paarungen für den Parallelslalom ausgefahren.

In der U16-Klasse, deren Top-Athleten beim deutschen U16-Schülercup in Bad Wiessee im Einsatz waren, schuf sich Sanja Kienzler (SC Schönwald) vor Luisa Seifritz (SC Furtwangen) die beste Ausgangsposition. In der U14 war Alessia Panduritsch (TuS Gutach) vor Pauline Kimpel (SC Kandel) am schnellsten. Hinter Electra Weiler (SZ Elzach) gelangen Hannah Thissen (SZ Bernau) und Stefanie Gfrörer (SC Menzenschwand) auf den Gesamträngen sechs und sieben (U14: 4. und 5.) ihre besten Saisonplatzierungen. Bei den Jungen siegte Lukas Kumm (Rheinbrüder Karlsruhe) vor Rico Herrmann (SC Hundsbach). Leon Laule (SC Wehr) wurde U16-Dritter, in der U14 kam Tino Lehmann (SC Waldshut) als Vierter hinter Pirmin Burger (SZ Elzach), Silas Söllner (ST Freiburg) und Max Kiefer (SC Oberkirch) ins Ziel.

Die Platzierungen der Zeitläufe schufen das Gerüst für die bei den Athleten sehr beliebten Parallel-Läufe, bei denen im Duell eins gegen eins immer für viel Spannung gesorgt ist. In der U14 setzte sich Pauline Kimpel eindrucksvoll im Finale gegen die ein Jahr jüngere Alessia Panduritsch durch. Stefanie Gfrörer hatte im Viertelfinale hauchdünn gegen ihre Bezirkskaderkollegin Hannah Thissen gewonnen, die Sechste im Endklassement wurde, und musste sich erst im Halbfinale Panduritsch geschlagen geben. Am Ende kam sie auf Rang vier. In der U16 gewann Luisa Seifritz vor Annalisa Valasek vom SC Offenburg. Der schnellste U14-Fahrer der Qualifizierungsläufe, Pirmin Burger, hatte im Viertelfinale das Nachsehen gegen Gianluca Wild (SC Pforzheim)und kam auf Rang fünf im Endklassement.

Der Zweitschnellste Silas Söllner setzte sich bei seinen Duellen jeweils souverän durch und gewann das Finale. Nico Burda (IAR Hochschwarzwald) hatte im Viertelfinale mit vier Hundertstelsekunden Vorsprung Tino Lehmann besiegt und kam im Finalduell auf Rang zwei. Max Kiefer wurde Dritter. In der U16-Klasse musste sich Leon Laule erst im Finale dem Karlsruher Lukas Kumm geschlagen geben. Rico Herrmann (SC Hundsbach) belegte Rang drei.

Der Spezialslalom am zweiten Wettkampftag, durchgängig mit großen Slalomstangen ausgeflaggt, führte Pauline Kimpel zu ihrem ersten Rennsieg in der Cup-Wertung. Lisanne Klingele kam 3,5 Sekunden dahinter als U14-Zweite und Gesamt-Vierte ebenfalls zu einem herausragenden Ergebnis, Hannah Thissen als Vierte (Gesamt 6.) und Antonia Spitz (SC Menzenschwand) auf Rang sieben (Gesamt 9.) trugen zum glänzenden Abschneiden der Regio-Süd-Kaderfahrer bei. Annalisa Valasek fuhr als Gesamtzweite zum Sieg in der U16-Kategorie. Bei den Jungen nutzt Dennis Möllinger (SC Münstertal) seinen Vorsprung aus dem ersten Durchgang zum Gesamtsieg. Max Kiefer (SC Oberkirch) kam mit der schnellsten Zeit im Finaldurchgang auf den zweiten Rang im Gesamtklassement und siegte in der U14-Klasse. Auf den Plätzen vier, fünf und sechs zeigten mit Tino Lehmann, Leon Laule und Moritz Möllers (SZ Bernau) die Fahrer der Regio Süd ihre Slalomqualitäten.

Lehmann fuhr auf Rang zwei der U14 und Laule stieg als Dritter in der U16 aufs Podest. Sehr zufrieden zeigte sich Regio-Süd-Kadertrainer Achim Mai nach packenden Rennen: "Das war ein tolles Wochenende, an dem meine Athleten die guten Trainingsleistungen in Top-Rennergebnisse umsetzen konnten."