Dominik Oswald kehrt mit der Bronzemedaille heim

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 24. Juli 2018

Radsport

Der Fahrer des MSC Münstertal hat bei der Europameisterschaft im schweizerischen Moudon sogar den Sieg vor Augen.

FAHRRADTRIAL (bz). Einen großartigen dritten Platz fuhr der 21-jährige Fahrradtrialer Dominik Oswald vom MSC Münstertal bei der Europameisterschaft im schweizerischen Moudon ein.

Für die Zuschauer phantastisch: Die Aussicht auf die in monatelanger Arbeit erstellten Hindernisse. Steinblöcke von zweieinhalb Metern Höhe, holzgeschnitzte Kühe in Originalgröße. Gefordert waren das Balancieren auf Holzstämmen in mehr als drei Metern Höhe und Sprünge mit mehr als drei Metern Weite. Bei den Fahrradakrobaten respektvolle Blicke, war doch der Schwierigkeitsgrad noch einmal höher als bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in China.

Das Halbfinale zeigte die große Leistungsdichte der Weltspitze insbesondere in der 20-Zoll-Kategorie. Mehr als 15 Fahrern aus Frankreich, Spanien, Schweden, Dänemark, Österreich und Deutschland sind in der Klasse mit den kleinen Laufrädern in der Lage solch ein großes Turnier zu gewinnen. Dominik Oswald von der Trial-und Mountainbikegruppe des MSC Münstertal ließ sich vom strömenden Regen im Halbfinale, welcher die Hindernisse fast unfahrbar machte, nicht beeindrucken. Mit nur sechs Fehlerpunkten qualifizierte er sich auf Platz eins für das Finale. Im Finale der acht besten Fahrer wurde der Schwierigkeitsgrad noch einmal deutlich angehoben. Alle Starter wussten, dass ein Platz auf dem Siegertreppchen mit einem Sicherheitslauf nicht zu erreichen war. Nach einem fehlerfreien Beginn stand Oswald in der zweiten Sektion fehlerfrei vor dem letzten Hindernis. Hier war er zu risikofreudig und stürzte beim Sprung auf eine Betonröhre, was ihn schlussendlich den Titelgewinn kostete. Unbeeindruckt steigerte sich Oswald von Sektion zu Sektion und nahm überglücklich die Bronzemedaille mit nach Hause.