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28. Oktober 2011

Binder kann auch anders

Trainer des SV Saig wurde beim Spiel in Grafenhausen laut.

  1. Wenn Not am Mann ist, schnürt Trainer Andreas Binder auch noch selbst die Kickstiefel. Foto: Seeger

FUSSBALL-KREISLIGA A II (off). Andreas Binder kennt den Fußball seit Kindesbeinen an. Jahrzehntelang hat er selbst aktiv gegen den Ball getreten und nun ist er seit Jahren Trainer. Er weiß mit Siegen und Niederlagen umzugehen, mit den Höhen und Tiefen des Geschäfts. Er hat sich eine gewisse humoristische Distanz zu den Ereignissen bewahrt und deshalb kommt es selten vor, dass er als Trainer richtig laut wird. In der Halbzeitpause des Spiels in Grafenhausen (1:5) war es allerdings soweit. Seine Saiger Mannschaft lag 1:3 zurück und Binder versuchte sie verbal wachzurütteln. "Was wir in der ersten Halbzeit gespielt haben, das war eine Katastrophe", sagt Binder. Seine Elf paarte lustloses Auftreten mit schlechter defensiver Absicherung, Siegeswille war nicht erkennbar. "Es hätte in der Pause auch 8:3 für Grafenhausen stehen können", sagt Binder. Im zweiten Durchgang war seine Mannschaft drauf und dran, den Anschlusstreffer zu erzielen, das vierte Gegentor zerstörte jedoch alle Hoffnungen.

Am Dienstag nach dem Training hat sich Binder mit der Mannschaft zusammengesetzt. "Es wurde alles angesprochen", sagt Binder, "es war ein produktives Gespräch. Das 1:5 in Grafenhausen ist abgehakt, jetzt kann es positiv weitergehen". Im Heimspiel am Sonntag gegen Immendingen erwartet der Saiger Trainer eine Reaktion seiner Elf. Vor allem die Grundtugenden Einsatz, Laufbereitschaft und Erfolgshunger will er sehen, warnt gleichzeitig aber vor den Immendinger Offensivkräften Ibis und Winkler. Beide Spieler haben sich hervorgetan, als er die Mannschaft beobachtet hat. Binder: "Das ist eine ausgeglichen besetzte Mannschaft, deshalb müssen wir dieses Mal bei der Sache sein."

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Autor: off,jb