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18. Mai 2017 19:46 Uhr

Letztes Spiel

Der SC Freiburg reist selbstbewusst zum Saisonfinale nach München

Agieren und nicht nur reagieren möchte der SC-Trainer Christian Streich beim letzten Spiel der Saison in München. Die Personalsituation lässt ihm fast alle Möglichkeiten.

  1. Geht mit Zuversicht ins letzte Spiel des SC Freiburg: Trainer Christian Streich. Foto: dpa

Der Blick zurück gibt Christian Streich vor dem Spiel des SC Freiburg beim Deutschen Meister Bayern München Zuversicht. Beim 1:2 im Hinspiel habe sein Team eine der besten Saisonleistungen abgerufen, findet der Trainer der Breisgauer. Außergewöhnlich habe man seinerzeit gespielt, nahe am Maximum – trotz der Niederlage. Grund genug also, auch in München mutig zu agieren. Zumal die Last des drohenden Abstiegs längst keine mehr ist, die Europa-League-Teilnahme winkt.



"Die Situation verändert sich dadurch für uns aber nicht", stellt Streich klar. Auch in der Vergangenheit habe man sich in der Allianz-Arena keineswegs versteckt, stets versucht, selbst aktiv zu sein und zu agieren. Sich rein defensiv zu verhalten, erachtet der SC-Coach ohnehin nicht als besonders sinnvoll, denn: "Wenn du gegen die Bayern hinten rein stehst und es nicht gut machst, schießen sie trotzdem Tore."



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Nur Onur Bulut fehlt verletzt

Es wird also – wie so oft im Fußball – auf die richtige Mischung ankommen. Entsprechend dürften Streichs Überlegungen in Sachen Aufstellung ausfallen. Setzen sein Trainerteam und er auf fußballerische Qualität, kämen Vincenzo Grifo und Pascal Stenzel für die Startformation in Frage. Wird der Defensive etwas mehr Bedeutung zugemessen, dann dürften Aleksandar Ignjovski, Lukas Kübler und Mike Frantz gute Chancen haben, zur ersten Elf zu zählen. Frantz könnte auch anstelle von Amir Abrashi im zentralen Mittelfeld beginnen, wobei der Albanier in den vergangenen Partien zu überzeugen wusste.

Die Personalsituation lässt Streich (fast) alle Möglichkeiten. Rechtzeitig zum letzten Saisonspiel hat sich die Liste der angeschlagenen Spieler auf ein Minimum reduziert. Lediglich Onur Bulut hat sich eine Zehenverletzung zugezogen und muss in München passen. Im Vergleich zum 1:1 zuletzt gegen den FC Ingolstadt wird es also zumindest eine Veränderung geben. Wobei Streich verrät, dass seine Kollegen und er bei drei, vier Positionen noch unsicher sind.

Autor: René Kübler