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20. März 2017 07:31 Uhr

Kommentar

SC Freiburg: Wachsamkeit schadet nicht

Gefühlt ist der SC Freiburg in Sicherheit. Wer 35 Punkte auf dem Konto hat, hat mit dem Abstieg nichts mehr zu tun. Tatsächlich? Wachsamkeit schadet nicht, meint BZ-Redakteur René Kübler.

  1. René Kübler Foto: Thomas Kunz

Direkt absteigen werden die Breisgauer nicht. So viel steht bei 16 Punkten Vorsprung auf Platz 17 fest. Der Blick auf die Tabelle der Fußball-Bundesliga zeigt aber auch, dass die Sache nicht so eindeutig ist, wie sie scheint. Hätte der Hamburger SV bei der Frankfurter Eintracht mehr erreicht als ein Remis, der Vorsprung auf den Relegationsplatz 16 betrüge gerade mal noch sechs Punkte. Hinzu kommt, dass ebenfalls abstiegsbedrohte Mannschaften wie der VfL Wolfsburg und Werder Bremen über so viel Potenzial verfügen, dass sie in Serie gewinnen können.

Werder ist gut drauf

Die Bremer, nächster Gegner des SC, bezwangen den Tabellenzweiten RB Leipzig mal eben mit 3:0. Und der Freiburger Trainer Christian Streich hat Recht, wenn er sagt, dass es in der Liga unglaublich eng zugehe, nahezu jeder jeden schlagen könne. Zu demütig müssen sich sein Team und er aber nicht geben. Beim 1:1 in Augsburg hat der Aufsteiger zwar fußballerisch nicht brilliert, dafür aber gezeigt, dass er zur Not auch mit Kampf und Engagement punkten kann. Das Freiburger Gesamtpaket ist stabil. Das hat der bisherige Saisonverlauf gezeigt.

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Enge, schwierige Partien werden nicht verloren, sondern nicht selten sogar gewonnen. Insofern kann der Sportclub den Rest der Saison selbstbewusst angehen, darf durchaus auch die Option Europa League in Betracht ziehen. Teams wie Hertha BSC Berlin und Eintracht Frankfurt müssen in der Endabrechnung nicht vor den Südbadenern landen. Wachsamkeit beim Blick nach unten kann trotzdem nicht schaden. Mehr zum Thema:

Autor: René Kübler