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16. Juni 2011

Drei Chöre mit 64 Stimmen

Männerchor St. Märgen gestaltet mit zwei Gastchören aus Freiburg ein tolles Jahreskonzert.

  1. Der Männergesangverein St. Märgen mit Flötistin Andrea Dold und Stephan Rauber am Klavier beim Jahreskonzert 2011 in der Schwarzwaldhalle in St. Märgen. Foto: Edeltraud Blume

ST. MÄRGEN. Der Männergesangverein St. Märgen begrüßte am Pfingstsonntag zu seinem Jahreskonzert in der Schwarzwaldhalle auch den Männerchor "Frohsinn-Concordia" aus Freiburg und den Männerchor "Eintracht" Freiburg 1881 mit ihrem gemeinsamen Dirigenten Johannes Breitzke. Unter dem Motto "Querbeet – durch Stadt und Land" mischten sie Fröhliches und Besinnliches zu einem bunten Frühlingsstrauß. An der Querflöte begleitete Andrea Dold und am Klavier Larissa Müller-Alimova sowie Stephan Rauber, die Sänger.

Markus Mark, mit seinen humorvoll dargebotenen Mundartstücken von Gerhard Jung, führte mit einem Augenzwinkern durch das Programm.

Musikalisch eröffnete der Männerchor "Eintracht" Freiburg 1881 das Jahreskonzert. Unter Leitung von Johannes Breitzke und begleitet von Larissa Müller-Alimova entführten 18 Männer die Besucher in die Welt der Oper. Mit dem "Zigeunerchor" von Guiseppe Verdi und dem "Chor der Studenten" von Jacques Offenbach versetzten sie die Zuhörer in der gut besuchten Schwarzwaldhalle in Konzertstimmung.

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In den sehr melodisch und gefühlvoll vorgetragenen Liedern "Heilig Heimatland" von Wilhelm Weis, "Signore delle cime" von Bepi De Marzi und "Gürtel und Tüchlein" von Jakov Gorovac erzählten die 23 Sänger des Männergesangvereins St. Märgen von der Liebe zur Heimat, zu den Bergen und zu einem Mädchen.

Sehr anspruchsvoll und schön erklang das "Ave Maria". Der Amerikaner Patrick M. Liebergen versetzte dieses alte Kirchenlied mit Jazzharmonien. Gesanglich perfekt dargeboten, begleitet von Andrea Dold an der Querflöte und Stephan Rauber am Klavier, zogen die St. Märgener Sänger hier alle Register.

Den Abschluss des ersten Teiles gestalteten 22 Sänger des Freiburger Männerchores "Frohsinn Concordia" unter Leitung von Johannes Breitzke sowie Larissa Müller-Alimova am Klavier. Das Trinklied "Erhebe das Glas" von Guiseppe Verdi und das "Chianti-Lied" von Gerhard Winkler gefielen ebenso wie das Volkslied "Drei lachende Mädchen".

Den zweiten Teil begannen die beiden Freiburger Gastchöre gemeinsam. Johannes Breitzke und von Larissa Müller-Alimova am Klavier begleitet, entführten die Chöre ihre Zuhörer in die Welt der Operette mit "Die Juliska", "Schau einer schönen Frau nicht zu tief in die Augen" und "Ja, das Temperament". Es folgte ein Ausflug in die Operette "Maske in Blau". Die feurige und temperamentvolle Darbietung entlockte den Zuhörern viel Beifall.

Der Männergesangverein St. Märgen sorgte nicht nur für Hörgenuss, sondern auch für Vergnügen. Auf "Die kleine Barke" von Rudi Kuhn folgte sehr gefühlvoll "Tanze mit mir in den Morgen" und "Aber dich gibt's nur einmal für mich". Mit dem Lied "Ja wir sind die alten Säcke" von Pasquale Thibaut nahmen sie humorvoll das Thema des Alterns, insbesondere bei Chören, auf's Korn und lösten damit einen regelrechten Beifallsturm aus. Beim "Fliegermarsch" aus der Operette "Der fliegende Rittmeister", nahmen sie alle Gäste mit in luftige Höhen. Erst nach der Zugabe "Bolero der Herzen", ebbte der Beifall wieder ab.

Zum Finale formierten sich alle drei Chöre zu einem stimmgewaltigen Schlusschor. Aus 64 Kehlen erklang der "Bajazzo" von Rudi Kahn. Mit Kurt Lissmans "Aus der Traube in die Tonne" verabschiedeten sich die Sänger von ihrem Publikum.

Ein abwechslungsreiches und auf hohem Niveau präsentiertes Konzert ging damit zu Ende.

Autor: Edeltraud Blume