AUS DEN SCHULEN

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 18. Juni 2018

Staufen

KREISGYMNASIUM

"Beratungsort Schule"

Das Kreisgymnasium Bad Krozingen zählt im Südlichen Breisgau neben der Max-Planck-Realschule und der Jenger-Gemeinschaftsschule in Schallstadt zu den Schulen, die sich am landesweiten Pilotprojekt "Beratungsort Schule" beteiligen.

Seit Beginn des Schuljahres bietet dabei die Berufsberatung einmal in der Woche für einen kompletten Tag an der Schule ihre Dienste an. Mit einem eigenen Beratungsbüro, vernetzt mit der IT-Infrastruktur der Bundesagentur für Arbeit, ergibt sich so eine Beratung wie in der Agentur selbst. "Die bisherigen Erfahrungen sind sehr vielversprechend. Ich bin überzeugt, dass die Ergebnisse am Ende des Projekts positiv ausfallen", sagte jetzt Christian Ramm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiburg, bei einem Besuch am Kreisgymnasium. Gerfried Kübler, der im Regierungspräsidium die Berufs- und Studienorientierung an Gymnasien verantwortet, betonte deren gute Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur. Für die stellvertretende Schulleiterin des Kreisgymnasiums Bad Krozingen, Helga Maier-Garlipp, bietet der "Beratungsort Schule" gerade Schülern, die schnelle Lösungen brauchen, bessere Chancen.

LANDECKSCHULE KROZINGEN

Neue Bläserklasse

Fast fünfzehn Jahre gibt es sie nun schon: Die Bläserklasse der Johann-Heinrich-von-Landeck-Schule Bad Krozingen in Kooperation mit der Jugendmusikschule Südlicher Breisgau. Und längst gilt sie im dortigen Musikprofil als wichtige Säule. Grundsätzlich haben alle Kinder einer Klassenstufe die Möglichkeit, an der Bläserklasse in der 3. und 4. Klasse teilzunehmen. Einmal in der Woche nachmittags gibt es Instrumentalunterricht durch die Jugendmusikschule, zweimal in der Woche Unterricht an der Schule. Die Instrumente werden von der Schule gegen eine geringe Miete zur Verfügung gestellt. Bei einem Bläsertag zeigte die derzeitige Bläserklasse dieser Tage, was sie gelernt hat. Die 3. Bläserklasse unter Leitung von Bärbel Thielking erntete ebenso viel Applaus wie das Vororchester der Jugendkapelle Bad Krozingen unter Dirigent Moritz Nopper, in dem bereits einige Kinder der 4. Bläserklasse mitspielen, wie auch die Kids-Big-Band der Jugendmusikschule unter Arno Pfunder und die 4. Bläserklasse unter Frank Rombach.

Anmeldungen zur Bläserklasse unter: Tel. 07633/9 27 10 oder per E-Mail an:
poststelle@04146080.schule.bwl.de

FAUST-GYMNASIUM STAUFEN

Ein Zeitzeuge berichtet

Vorderes Sperrelement, ein Minenfeld, Signalzaun, Wachtürme, Kfz-Sperrgraben und schließlich die Hinterlandmauer. Heute kaum mehr vorstellbar, doch noch tief verankert in den Köpfen vieler Menschen. Einer von ihnen ist Hartwig Kluge, Gasthörer der Universität Freiburg und Bürger der ehemaligen DDR. Er verbrachte seine Kindheit und Jugend hinter dem Grenzstreifen, welcher Ost-Berlin vom Rest der Welt abgrenzte. Kluge berichtete jetzt dem diesjährigen Abiturjahrgang des Faust-Gymnasiums in Staufen als Zeitzeuge von seinen Erlebnissen zu Zeiten der DDR. Menschen werden ihrer Identität beraubt, werden zu Nummern, denn wer sich dem politischen System der SED widersetzt, gar versucht ihm zu entfliehen, muss mit der Verhängung von schweren Strafen rechnen. Auch die Ungewissheit darüber, wer im Umfeld zu den Spitzeln der Staatssicherheit (Stasi) gehört, prägte das Leben. Kluge machte den Abiturienten deutlich, was ein demokratisches Deutschland wert ist: Freiheit, Reisen können, mobil sein, mitreden und mitentscheiden.

GRUNDSCHULE BIENGEN

Klasse 4 a gewinnt Preis

Die Klasse 4 a der Grundschule Biengen belegte im bundesweiten Schülerwettbewerb "Echt Kuh-l!" vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft den zweiten Platz ihrer Altersgruppe. Unter dem Motto "Vom Gras ins Glas" beschäftigten sich die Kinder und Jugendlichen in diesem Jahr mit dem Weg der Milch. Mehr als 4500 Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 beteiligten sich mit 731 Arbeiten. Die 18 Schülerinnen und Schüler der Grundschule aus dem Bad Krozinger Ortsteil besuchten für ihre Arbeit mit Klassenlehrerin Tanja Pfleger die Schwarzwaldmilch in Freiburg. Anschließend wurden Plakate erstellt, ein Rap gedichtet und vertont, mit Hilfe der Eltern gekocht und gebacken. Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury von den Modellen, die aus dem Abfall von Milchprodukten hergestellt wurden und von den Geldbörsen, die aus leeren Milchtüten hergestellt wurden. Alles mündete noch in einen dreiminütigen Film. Als Lohn der Mühe gab es nun einen Tagesausflug in der Region und eine Trophäe in Silber.