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16. Juli 2009

Kapelle ist wieder geöffnet

Arbeitskreis Staufener Stadtbild dankt großzügigen Sponsoren

  1. Für Wanderer und Pilger wieder geöffnet: Johanneskapelle in Staufen Foto: M. Donner

STAUFEN. Der Arbeitskreis Staufener Stadtbild hat sich bei den Spendern bedankt, die sich nach dem Abschluss der Renovierungsarbeiten durch größere Geldzuwendungen an der Restaurierung und Wiederherstellung von Werken in der St. Johanneskapelle in Staufen beteiligt hatten. Dazu hatte der Vorstand Bürgermeister Benitz, Vertreter der Sparkasse Staufen-Breisach, der Lions und des Rotary Clubs, Sandra von Wedel und Holzbildhauer Helmut Kubitschek aus Freiburg in die Johanneskapelle eingeladen.

Der Vorsitzende des Vereins, Konstantin Technau, begrüßte die Gäste und erläuterte, dass das Bruderhaus neben der Kapelle seit einigen Monaten von Familie Michael Heissler bewohnt sei, die das Umfeld der Kapelle hervorragend instand hält und bewacht. Der Sparkasse Staufen-Breisach, dem Rotary Club und dem Lions Club gelte es zu danken. Durch deren Spenden sei die Restaurierung des Bildes der 13. Station des Stationenweges und die Renovierung des Kruzifixes über der Apsis ermöglicht worden. Beide Werke sind jetzt in der Kapelle an ihrem früheren Platz ausgestellt.

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Holzbildhauer Helmut Kubitschek und Fabian Siehr hatten Engelsköpfe, die bei dem Einbruch in die Kapelle vor drei Jahren von dem Altaraufbau entwendet worden waren, neu geschnitzt; sie wurden von Sandra von Wedel, die in Staufen eine Vergolderei betreibt, anhand von Fotografien in ihrer ursprünglichen Farbigkeit bemalt. Der Altar hat dadurch wieder seine alte Gestalt, jedoch fehlt noch immer das gestohlene Altarbild.

Michaela Schladerer-Ulmann, die an der kleinen Feier nicht teilnehmen konnte, hat dem Verein eine aus Holz geschnitzte Figur zweier hl. Frauen überlassen, die auf Wunsch der Spenderin in der St. Johanneskapelle aufgestellt werden soll. Der Vorsitzende präsentierte den Gästen dieses Kunstwerk, das vermutlich aus spätgotischer Zeit stammt und die hl. Anna, Staufens Schutzpatronin, mit ihrer Tochter Maria darstellt. Er sprach Michaela Schladerer-Ulmann den Dank des Vereins für die Überlassung dieses Werkes aus.

Bürgermeister Benitz betonte die Wichtigkeit der Arbeit des Arbeitskreises Staufener Stadtbild für den Erhalt der Kapelle und dankte auch namens der Stadt den Spendern für die Unterstützung.

Die ständige Öffnung der Kapelle für Pilger und Wanderer, die eine stille Andacht halten wollen, ist jetzt gewährleistet, nachdem das Bruderhaus wieder bewohnt ist.

Autor: bz