Warmes Essen weiter für alle Schüler

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Von BZ-Redaktion & Robert Bergmann

Fr, 06. Juli 2018

Steinen

AWO-Grundschulbetreuung in Steinen wird neu organisiert / Hausaufgaben jetzt im Schulzentrum.

STEINEN (rbr/BZ). Nach heftiger Kritik einiger Eltern im Gemeinderat Steinen an den geplanten Änderungen bei der AWO-Grundschülerbetreuung in der Villa Kunterbunt in der Köchlinstraße in Steinen (wir haben berichtet), zeichnet sich jetzt eine Lösung ab.

In einem presseöffentlich gemachten Brief an die Eltern erklärt Kreisvorsitzende Ina Pietschmann, dass die Grundschulkinder an der Köchlinstraße nun doch auch weiterhin alle gemeinsam eine warme Mahlzeit bekommen sollen – unabhängig davon, ob sie im Anschluss das Betreuungsangebot wahrnehmen oder nicht. Diese Lösung sei möglich geworden, "weil die AWO Kids am Nachmittag auch den Kernzeitraum im Steinener Schulzentrum nutzen dürfen", schreibt Pietschmann den Eltern. Dort soll künftig die Hausaufgabenbetreuung über die Bühne gehen. Daher stehe der AWO der bislang genutzte Hausaufgabenraum in der Villa Kunterbunt nunmehr zusätzlich als Essensraum und später für Bastelangebote zur Verfügung. In einem dreitägigen Testlauf habe man sich davon überzeugen können, dass der bisherige Hausaufgabenraum dafür wunderbar geeignet sei.

Allerdings gelte es eine Reihe von Veränderungen im Ablauf der Grundschulbetreuung und in der Organisation von Mittagstisch und Hausaufgabenbetreuung und in Kauf zu nehmen, schreibt Pietschmann. Und sie listet diese in ihrem Brief auch detailliert auf. So müsse eine Betreuung der Kinder, die ihre Hausaufgaben im Kernzeitraum machen wollen, gewährleistet sein. Auch könne das Zähneputzen nach dem Mittagessen aus Zeit- und Platzgründen nicht mehr stattfinden. Auch sei eine Abholung von Schülern und Schülerinnen vor 14 Uhr nicht mehr möglich. Weiterhin sei die Gemeinde sehr bemüht, der AWO für ihr Grundschulbetreuungsangebot eine dauerhafte Raumlösung zu ermöglichen, schreibt Ina Pietschmann den Eltern. "Wir stehen im engen Kontakt mit mit Hauptamtsmitarbeitern Lydia Rösch und sind bei der Lösungssuche mit eingebunden."