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13. September 2017

Sport und Geselligkeit bestens vereint

Rund 100 Hobbysportler nehmen an der internationalen "Stolympiade" teil / Am Ende gab’s Goldmedaillen für alle.

  1. Die Läufergruppe hatte trotz der Regenphase ihren Spaß bei der diesjährigen „Stolympiade“. Foto: Mahler

  2. Carolin Ketterer-Böhler, Ulrike Stotmeister, Ines Unger und Dirk Herrmann hatten als Vorstandsteam des StoSportvereins die „Stolympiade“ organisiert. Foto: Privat

STÜHLINGEN. Die "internationale Stolympiade" wird bei der Firma Sto in der Regel alle drei Jahre veranstaltet. Dieses Jahr war die achte Wiederholung seit 1997 zugleich 20-jähriges Jubiläum. Mitgemacht haben an die 100 Teilnehmer aus den diversen Standorten in der Schweiz, in Österreich und Schweden. Aus Hannover kam wohl die Teilnehmerin, die den weitesten Anreiseweg aus Deutschland hatte.

Natürlich ist diese Sportveranstaltung nicht in erster Linie eine der Höchstleistungen. Vielmehr treffen sich Mitglieder des Sto-Sports, Mitarbeiter, Ehemalige oder Familienangehörige zu einem Sportevent, bei dem der gesellige Charakter im Vordergrund steht. Viele Teilnehmer, die von auswärts kommen, nutzen die Sportveranstaltung für ein Erholungswochenende in Stühlingen.

Auf dem Programm standen dieses Jahr Minigolfen auf der Anlage in Donaueschingen, Golfen auf der Oberen Alp, eine Mountainbike-Rundtour vom Schluchsee in Richtung St. Blasien, eine Wanderung in der Region Schluchsee und Laufen vor Ort in Stühlingen-Weizen. Für Jung und Alt war also Geeignetes dabei. Das Wetter spielte trotz Regengewölk über größere Strecken mit. Die Laufgruppe, die sich erst um 16 Uhr an der Wutach traf, erwischte es wohl am nassesten. Dem Spaß an der Bewegung tat der Regenguss dennoch keinen Abbruch, wie eine Läuferin meinte. Bilder zeigten denn auch wirklich erfrischte Läufer.

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Die größten zwei Gruppen wanderten am Schluchsee und waren beim Golfen aktiv. Eine Spezialdisziplin der Golfer hieß "Nearest to the Pail". Auf einer Distanz von 150 Metern musste mit einem einzigen Abschlag der Ball so nah wie möglich an einen großen Sto-Eimer geschlagen werden. Als Sieger ging ein schwedischer Kollege hervor. Sein Ball landete einen Meter neben dem Eimer. Einzelne Stimmen fanden das Wandern am Schluchsee bei nicht zu heißen Temperaturen als angenehm. Einkehrmöglichkeiten machten den gelegentlichen Nieselregen mehr als wett. Nach 14 gemeinsamen Kilometern konnte per Schiff oder Bus abgekürzt werden, der harte Kern wanderte aber noch vier Kilometer zurück. Die vier Teilnehmer, die insgesamt 18 Kilometer absolvierten, verzichteten dann abends großzügig darauf, das Tanzbein zu den Klängen von DJ Hölzle – seinerseits Sto-Mitarbeiter – zu schwingen. Denn ab 19 gab’s den gemütlichen Sportler-Hock mit Musik im Kommunikationsgebäude – im garantiert trockenen Rumpf des Sto-Dampfers. Und nicht unerwähnt soll bleiben: Jeder bekam als Belohnung eine Goldmedaille um den Hals.

Autor: Andreas Mahler