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07. März 2009

Bohrungen in Staufen, um des Übels Kern zu finden

STAUFEN. (BZ). In der Altstadt von Staufen beginnt am Montag eine erste Erkundungsbohrung. Sie soll helfen, die Ursache für die Schäden an 151 Häusern zu klären, die nach Geothermie-Bohrungen im Jahr 2007 entstanden sind, sagte Bürgermeister Michael Benitz (parteilos) am Freitag. Die Kosten von etwa 300 000 Euro für die Kernbohrung in 150 Meter Tiefe übernehme das Land. Die Probebohrung, die aller Voraussicht nach in etwa sieben Wochen abgeschlossen sein soll, sei Ursachenforschung und eine Basis für die Abwicklung der entstandenen Schäden, sagte Benitz. Eine finanzielle Wiedergutmachung für die Hausbesitzer sei nur möglich, wenn die Ursache zweifelsfrei feststehe.

Im September 2007 hatten die Erdwärme-Bohrungen hinter dem Staufener Rathaus begonnen. Danach wurden erste Risse in Häusern entdeckt. Seither hebt sich die Erde in der Altstadt um etwa einen Zentimeter im Monat. Die Hebungen werden Experten zufolge durch Quellvorgänge in einer Gipskeuper-Schicht im Untergrund verursacht.

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Autor: dpa