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23. November 2010
HINTERGRUND
"Staufen darf nicht zerbrechen!" Mit dieser Mahnung tritt die Stiftung zur Erhaltung der Altstadt Staufen an. Wie die Initiative "Wir halten Staufen zusammen" wirbt sie für bürgerschaftliches Engagement zugunsten der kleinen Stadt am Ausgang des Münstertals, deren denkmalgeschütztes Zentrum durch die Hebung des Untergrunds bedroht ist. Spenden sollen gesammelt werden; der Stiftungsvorsitzende, Staufens Bürgermeister Michael Benitz, peilt einen siebenstelligen Betrag an. Mit dem Geld soll bei der Sanierung der Häuser in Härtefällen geholfen werden. Die Stiftung will bundesweit werben – darin werden sie ZDF und SWR unterstützen. Werbemittel sind Briefmarken, deren Zuschlag Staufen zugutekommt, sowie ein "Staufenkrug" (anders als auf der Briefmarke ohne Riss), dessen Preis (68 Euro) etwa zur Hälfte in die Stiftungskasse fließt. Und die Stadt hat prominente Mitstreiter in ihr Kuratorium gerufen: den früheren Ministerpräsidenten Erwin Teufel, Klaus Mangold, ehemals im Daimler-Vorstand, BZ-Herausgeber Christian Hodeige und Christian Nienhaus, Geschäftsführer der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ), Alexander von Vegesack, Direktor des Vitra-Museums in Weil am Rhein, sowie Altlandrat Jochen Glaeser .
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Autor: amp
