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21. August 2009 01:44 Uhr
Schäden an 211 Häusern
Staufen hebt sich weiter
Der Untergrund unter der Innenstadt von Staufen quillt weiter auf. Nach dem jüngsten Zwischenstand hat sich deswegen der Boden inzwischen um bis zu 18 Zentimeter gehoben.
Sieben Häuser in städtischem Besitz und 211 private Gebäude weisen Risse auf. Fortlaufend müssten Reparaturen ausgeführt werden, um die Bauten zu sichern; die Statik des historischen Rathauses wird erneut untersucht.
Unter all den schlechten Nachrichten gibt es aber für Bürgermeister Benitz eine gute. Die Landesregierung hat beschlossen, sich an der Aufarbeitung der Schäden finanziell zu beteiligen. Benitz: "Wir sind zuversichtlich, dass wir diese schwierige Situation zusammen mit dem Land meistern werden." Die Erkundungsbohrung, die das Land bezahlen will, ist inzwischen unterhalb der Gipslage angekommen, die durch eindringendes Wasser aufquillt. Das Grundwasser in diesem Bereich soll abgepumpt werden, so dass es nicht mehr in die darüber liegenden Gipsschichten gelangen kann. Anschließend soll Zement in die Bohrlöcher gedrückt werden, um die undichten Stellen zu schließen.
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Autor: Ute Wehrle
