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10. August 2012
Tabelle spielt eine untergeordnete Rolle
SC-A-Junioren erwarten zum Start den Hoffenheimer Nachwuchs.
FUSSBALL (uwo). Mit einem Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim startet die U19 des SC Freiburg im Möslestadion in die neue Bundesligasaison: wie immer mit einem breit aufgefrischten Kader.
Die viel zitierte Durchlässigkeit ist beim Sportclub kein Papiertiger: Neun Spieler des Jahrgangs 1993 sind von den A-Junioren in den Regionalligakader aufgerückt. Mohamed Gouaida und Sandro Knab kamen dort wie auch Sebastian Kerk (’94) beim Auftakt schon zum Einsatz. Christian Günter und Matthias Ginter, beide im Mai noch DFB-Pokalsieger mit der U19, sind inzwischen bei den Profis dabei. In den A-Junioren-Bereich von Trainer Martin Schweizer sind wiederum 14 Jung-Fußballer aus der U17 nachgerückt, wobei drei von ihnen (Gbadamassi, Daouri, Klose) bereits in der vergangenen Saison erste Einsätze hatten. Vom FC St. Pauli kam Marcus Coffie, von Waldhof Mannheim Ioannis Mystakidis.
Die Ziele orientieren sich anders als es meist im Seniorenbereich der Fall ist weniger am Saisonverlauf. Es gibt Wichtigeres als die Tabelle. Die Jugendlichen sollen sich an das Liganiveau gewöhnen, fußballerisch dazu lernen und auch körperlich zulegen. Und es soll ihnen eine Fußballidee vermittelt werden. Heißt: "Viel Ballzeit, denn das macht den Jungs Spaß", sagt Trainer Martin Schweizer. "Wir wollen agieren, wir wollen spielen. Wenn wir den Ball nicht haben, wollen wir ihn schnell holen." Dazu würde "hoch verteidigt. Wir laufen die gegnerischen Verteidiger früh an und wollen das Spiel über eigenen Ballbesitz kontrollieren", beschreibt Schweizer, der schnellem Spiel nach vorne nicht abgeneigt ist. Doch man müsse auch lernen "klug" zu spielen. "Vertikales Spiel hört sich gut an. Ich brauche aber auch den Raum dafür", sagt Schweizer – seit Januar Trainer der U19. Der Übergang von Christian Streich über Lars Voßler ist scheinbar komplikationslos verlaufen.
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Nennenswerte Verletzungen gibt es vor dem Auftakt gegen Hoffenheim nicht zu beklagen. Einige Spieler sind zwar angeschlagen. Auch im Verlauf der Vorbereitung gab es aufgrund der Belastung immer wieder Blessuren. "Das ist aber normal", sagt Schweizer. Für die meisten Spieler sei es eben eine "neue Ebene und eine neue Intensität."
Autor: uwo



